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© abb Elektronikproduktion | 01 April 2016

Deutsche ABB mit positiver Geschäftsentwicklung

In einem weiterhin schweren Marktumfeld verzeichnete die deutsche ABB im Jahr 2015 eine positive Entwicklung. Auftragseingang, Umsatz und operatives EBITA stiegen, wĂ€hrend der Cashflow rĂŒcklĂ€ufig war.
ABB Deutschland erzielte einen Auftragseingang von 3,37 Mrd. Euro, das sind 14 Prozent mehr als im Vorjahr mit 2,94 Mrd. Euro (alle Zahlenangaben nach US-GAAP). WĂ€hrend das InlandsgeschĂ€ft etwa auf Vorjahresniveau blieb, zog das AuslandsgeschĂ€ft deutlich an. Grund hierfĂŒr waren vor allem einige grĂ¶ĂŸere Projekte. In Summe legten die GroßauftrĂ€ge (ĂŒber 15 Mio. US-Dollar) deutlich zu, wĂ€hrend die BasisauftrĂ€ge (unter 15 Mio. US-Dollar) in etwa konstant blieben.

Einer der grĂ¶ĂŸten AuftrĂ€ge, den ABB 2015 verbuchen konnte, war das Projekt NordLink mit einem Gesamtvolumen von rund 900 Millionen US-Dollar. Daran partizipiert auch ABB Deutschland.

Der Umsatz erhöhte sich um sechs Prozent von 3,22 Mrd. Euro auf 3,40 Mrd. Euro. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Amortisationen (Operatives EBITA) betrug 234 Mio. Euro und lag damit um zwölf Prozent ĂŒber dem Vorjahr (210 Mio. Euro). Der Operating Cash Flow ist um zehn Prozent auf 231 Mio. Euro gefallen. Die Zahl der Mitarbeiter war leicht rĂŒcklĂ€ufig und belief sich auf 10.770.

„Wir blicken auf ein erfolgreiches GeschĂ€ftsjahr zurĂŒck“, sagte Hans-Georg Krabbe, Vorstandsvorsitzender der ABB AG. „Auch wenn wir uns nach wie vor in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld bewegen, konnten wir in allen Divisionen Wachstum verzeichnen. Dass wir solch gute Zahlen vermelden können, verdanken wir nicht zuletzt der Next-Level-Strategie, die wir auch 2015 kontinuierlich umgesetzt haben.“

Alle GeschĂ€ftseinheiten konnten den Auftragseingang steigern; die Energietechnik-Systeme sogar um 44 Prozent, was vor allem auf GroßauftrĂ€ge zurĂŒckzufĂŒhren ist.
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2019.01.17 14:20 V11.11.0-2