Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
© infineon Elektronikproduktion | 04 M√§rz 2016

Wie sich der Stromverbrauch Schwedens in der Küche einsparen lässt

Die Infineon Technologies AG zeigt, wie eine neue Technologie aus den Stromfressern im Haushalt intelligente Sparwunder macht.
Einfach mal das Licht auslassen? Zum internationalen Energiespartag am 5. M√§rz machen viele unterschiedlich n√ľtzliche Sparideen die Runde.

Der weltweite Verbrauch aller K√ľhlschr√§nke allein bietet das Potenzial, 172 Terrawattstunden (TWh) j√§hrlich bei gleicher Leistung einzusparen. Das ist mehr, als ein Land wie Schweden pro Jahr ben√∂tigt. Die Technologie hei√üt ‚ÄěInverter“.

© Infineon
Vom Eis-Schrank zum Energiespar-Chip

Schon die Gourmets der Antike lie√üen Eis in Bergregionen ernten, um Wein kalt und Speisen frisch zu halten. In Deutschland brachte der Eismann noch in den 1950er Jahren gefrorenes Wasser als K√§ltemittel. Danach setzte sich der moderne, elektrische K√ľhlschrank durch. Was blieb, war der Energieverbrauch.

F√ľr das Jahr 2015 sch√§tzen Marktforschrer den weltweiten Bestand auf rund 1,33 Milliarden K√ľhlschr√§nke, √ľberwiegend alte Ger√§te. Jedes verbraucht im Durchschnitt etwa 480 Kilowattstunden (kWh) pro Jahr. Selbst ein neun Jahre alter Fernseher bringt es bei vier Stunden t√§glicher Nutzung nur auf 160 kWh pro Jahr. Der K√ľhlschrank ist damit einer der gro√üen Energiefresser im Haushalt: die grundlegende Technik hat sich seit Jahrzehnten kaum ver√§ndert. Der konventionelle Motor kennt lediglich ‚ÄěEin“ oder ‚ÄěAus“ und hat dementsprechend nur zwei Leistungsstufen, keine oder volle Leistung. Volle Leistung hei√üt dabei h√∂chster Energieverbrauch. Zu den Anschaffungskosten kommen √ľber die gesamte Lebensdauer teils erhebliche Stromkosten hinzu ‚Äď und die entsprechende Belastung f√ľr die Umwelt.

In vielen neuen Ger√§ten senken bereits Energiespar-Chips den Stromverbrauch um mehr als 30 Prozent: Halbleiter regeln den Stromfluss und passen die Leistung des Motors an den Bedarf an. Die Grundlage bildet ein Frequenzumwandler oder ‚ÄěInverter“ ‚Äď Experten sprechen daher von Inverterisierung.

Drehzahl regeln statt Ein und Aus

Das Prinzip dahinter ist einfach: Damit ein Ger√§t effizient arbeiten kann, messen Sensoren st√§ndig Daten ‚Äď beim K√ľhlschrank etwa Temperatur, Feuchtigkeit und Motordrehzahl. Daraus errechnet ein Kleinstcomputer, der Mikrocontroller, die n√∂tigen Steuerungsbefehle. Die Power-Chips setzen diese in die ideale Drehzahl des Kompressors um. Dies ist deutlich effizienter, als den Motor st√§ndig komplett ein- und wieder auszuschalten.

Damit intelligente Haushaltsger√§te zum Standard werden, entwickelt Infineon Halbleiter f√ľr die Inverter-Technologie. Das Beispiel K√ľhlschrank verdeutlicht, wieviel sich sparen l√§sst: Pro Ger√§t reduziert die Inverterisierung den Stromverbrauch um durchschnittlich 144 kWh pro Jahr. Bei 1,2 Milliarden K√ľhlschr√§nken alter Bauart entsteht so ein weltweites Sparpotenzial von j√§hrlich 172 TWh. Das ist auch mehr, als alle deutschen Haushalte verbrauchen.

Moderne Energiesparelektronik wird weltweit zunehmend auch in den anderen Haushaltgeräten eingesetzt. Doch nicht nur dort ist Sparen möglich: 20 Prozent des weltweiten Stromverbrauchs gehen auf das Konto der Beleuchtung. Mit LEDs und Lichtsteuerung ließe sich der Verbrauch um zwei Drittel senken.
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Weitere Nachrichten
2018.12.12 02:03 V11.10.8-2