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© Andreas Heddergott / TUM Elektronikproduktion | 20 Oktober 2015

Energy Neighbor geht in Betrieb

Forscher der TUM, der Kraftwerke Haag, der VARTA Storage und des Bayerischen Zentrums fĂŒr Angewandte Energieforschung haben den stationĂ€ren Zwischenspeicher "Energy Neighbor" in Betrieb genommen.
Transportverluste und Schwankungen im Stromnetz ließen sich reduzieren, wenn erneuerbare Energien lokal gespeichert werden könnten. Forscher der Technischen UniversitĂ€t MĂŒnchen (TUM), der Kraftwerke Haag GmbH, der VARTA Storage GmbH und des Bayerischen Zentrums fĂŒr Angewandte Energieforschung (ZAE) haben daher einen stationĂ€ren Zwischenspeicher entwickelt, den Energy Neighbor. Diesen nahm nun die Bayerische Wirtschaftsministerin, Ilse Aigner, im Ortsteil Moosham der oberbayerischen Gemeinde Kirchdorf in Betrieb. Der "Energy Neighbor" speichert lokal erzeugten Strom fĂŒr die lokale Nutzung vor Ort. Verluste durch lange Transportwege und Netzschwankungen werden damit vermieden. Zu den großen StĂ€rken des Energy Neighbor zĂ€hlt seine Langlebigkeit. Die Zyklenfestigkeit der Zellen liegt bei wesentlich mehr als 10.000 Vollzyklen. „Zur VerlĂ€ngerung der Lebensdauer wurde eigens ein spezielles Thermomanagement-System entwickelt, das die Batteriezellen möglichst immer in einem optimalen Arbeitsbereich hĂ€lt“, sagt Dr. Andreas Hauer, Bereichsleiter „Energiespeicherung“ des Bayerischen Zentrums fĂŒr Angewandte Energieforschung (ZAE). „Viele Ortstransformatoren kommen bei den bereits vorhandenen Solaranlagen an ihre Belastungsgrenzen“, sagt Dr. Ulrich Schwarz, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Kraftwerke Haag GmbH. „Wir erwarten uns wichtige Erkenntnisse dazu, wie sich ein solcher Speicher auf die Stabilisierung des Niederspannungsnetzes auswirkt.“
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