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© Dow Water & Process Solutions Elektronikproduktion | 10 Juni 2015

Verantwortlicher Wasserverbrauch

Dow Water & Process Solutions unterstreicht Wasserknappheit als eine der Herausforderungen für die Zukunft.
In dieser Zeit von Konsum und Verbrauch vergessen wir oftmals nur all zu schnell, dass jedes Produkt, das wir benutzen, im Endeffekt von derselben Quelle herstammt: nämlich der Erde. Der übermäßige Verbrauch unserer kostbaren Naturressourcen hat viele Ökosysteme an einen kritischen Punkt von Erschöpfung oder irreversiblen Wandel getrieben und die Vereinten Nationen haben die Warnung ausgesprochen, dass die Menschen weit mehr natürliche Ressourcen verbrauchen, als unser Planet uns auf nachhaltige Weise liefern kann.

Aus diesem Grund war das Hauptthema des am vergangenen Freitag (5. Juni) stattgefundenen Weltumwelttages „Sieben Milliarden Träume. Ein Planet. Konsumiere mit Bedacht“. Mehr als 100 Länder hielten diesen Tag ab, mit dem Ziel das Bewusstsein im Hinblick auf einen umsichtigen Konsum zu steigern, um eine gesunde Zukunft zu sichern, in der der Preis des menschlichen Wohlstands nicht die Erde ist.

Nach Schätzungen der Vereinten Nationen ist es in der Tat so, dass, wenn der derzeitige Konsum und die Produktionsmuster auf demselben Niveau beibehalten werden, und mit einem erwarteten Bevölkerungsanstieg von bis auf 9,6 Milliarden Menschen im Jahr 2050, wir drei Planeten benötigen werden, um das derzeitige Konsummodell aufrechtzuerhalten. Zudem wird erwartet, dass die Welt im Jahre 2030 bis zu 30% mehr Wasser benötigt, 40% mehr Energie und 50% mehr Lebensmittel. Daher besteht eine der wichtigsten Herausforderungen für den Umweltschutz im Hinblick auf die so wesentliche Beziehung zwischen Wasser und Energie darin, dass das eine gebraucht wird, um das andere zu erzeugen, oftmals auch Wasser-Energie Nexus genannt. Der Wasser-Energie Nexus ist einer der dringlichsten gesellschaftlichen Herausforderungen, die es zu lösen gilt, um eine nachhaltige Entwicklung zu gewährleisten, und wenn dies nicht durch effiziente Optimierung des Verbrauchs dieser Naturressourcen geschieht, dies schwere Auswirkungen auf die Umwelt haben könnte.

Was viele Menschen nicht berücksichtigen, ist die Tatsache, dass das Wasser erforderlich ist, um ein jedwedes Gut herzustellen, das die Menschen nutzen und verbrauchen. Der durchschnittliche Wasserfußabdruck eines Deutschen, also die Menge an Wasser, die er verbraucht, sei es direkt oder indirekt, bis zu 3.900 Liter pro Tag erreicht, im Vergleich zum Pro-Kopf-Wasserverbrauch weltweit von 3.794 Liter pro Tag. Die nachstehenden Beispiele zeigen die überraschend große Menge an Wasser, die notwendig ist, um einige Produkte zu erzeugen, die leicht in jedem Haushalt zu finden sind.
  • Ein Schweinekotelett = 1.200 Liter
  • Ein großes Glas Bier = 150 Liter
  • Ein Apfel = 70 Liter
  • Ein Auto = 400.000 Liter
  • Eine Jeanshose = 6.000 Liter
  • Ein Blatt DIN A4 Papier = 10 Liter
  • Ein Computer = 20.000 Liter
  • Eine Scheibe Brot mit Nutella = 72 Liter
  • 1 kg Zucker = 800 Liter

Dow Water & Process Solutions widmet sich daher der Entwicklung neuer Technologien sowie deren Verwaltung, um nachhaltige Produktionsverfahren zu schaffen und zu gewährleisten und die Kosten solcher zu senken.

Manche der von Dow Water & Process Solutions entwickelten Technologien zur Unterstützung der Umwelt beinhalten die Umkehrosmose, wie z.B. Dow Filmtec™ Seamaxx™ und Dow Filmtec™ Eco, die eine Gewinnung von Mineralstoffen aus Salzwasser ermöglicht oder die Entsalzung des Meerwassers, während dieselbe Menge an hochwertigem Süßwasser erzeugt und der Wasserkonsum bis auf 30% gesenkt wird, ein weiterer bedeutender Schritt, um die durch den Wasser-Energie-Nexus erzeugten Probleme anzugehen. Auf dieselbe Weise hilft die Ultrafiltrationstechnik, wie Dow Integraflo, bei Prozessen mit Umkehrosmose-Vorbehandlung, die eine Produktion von Trinkwasser beinhalten sowie bei den Verfahren zur Reinigung von Abwassern. Mit Süßwasserquellen, die schnell erschöpft sind, stellt die Arbeit zur Identifikation neuer Formen, um das Wasser wiederzuverwenden, um mehr Süßwasser zu gewinnen, einen bedeutenden Schritt zur Erreichung eines verantwortungsbewussten Wasserkonsums dar.

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