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© heraeus Elektronikproduktion | 28 Mai 2015

Heraeus stellt sich für zukünftiges Wachstum auf

Der Hanauer Technologiekonzern Heraeus hat das Geschäftsjahr 2014 auf Vorjahresniveau abgeschlossen.

Der Produktumsatz ohne Edelmetall bei rund 1,8 Mrd. Euro und blieb damit auf der Höhe des Geschäftsjahrs 2013. Gründe waren die verhaltene wirtschaftliche Entwicklung in wichtigen Regionen und Märkten. Weiterhin wurden die vorhandenen Potenziale des Unternehmens nicht im vollen Umfang ausgeschöpft. Der Produktumsatz inklusive verarbeiteter Edelmetalle lag 2014 bei 3,4 Mrd. Euro und der Edelmetallhandelsumsatz bei 12,2 Mrd. Euro. Das operative Ergebnis (EBIT) bereinigt um Währungseffekte liegt mit 245 Mio. Euro ebenfalls auf dem Niveau des Vorjahres. Wechselkurseffekte in Höhe von 57 Mio. Euro führten zu einem EBIT (IFRS) in Höhe von 188 Mio. Euro. Der Jahresüberschuss lag bei 134 Mio. Euro und damit wie erwartet unter dem Vorjahreswert, der 2013 signifikant durch den Verkauf des Dentalgeschäfts geprägt war. Mit dem Stichtag 31. Dezember 2014 beschäftigte Heraeus 12.591 Mitarbeiter. „Mit dem Geschäftsjahr 2014 sind wir insgesamt noch zufrieden“, so Jan Rinnert, Vorsitzender der Heraeus Holding Geschäftsführung. „In den vergangenen Monaten haben wir mit der Reorganisation und Fokussierung unseres Geschäfts wichtige Voraussetzungen für Leistungsfähigkeit und nachhaltiges Wachstum in der Zukunft geschaffen. Wir richten uns stärker auf unsere Märkte und Kunden aus und werden so kurz- und langfristig zusätzliche Absatzpotenziale erschließen und weitere Marktanteile gewinnen können. Für die kommenden Geschäftsjahre erwarten wir daher eine nachhaltige Verbesserung bei Umsatz und Ertrag.“ Reorganisation als Schlüssel für zukünftiges Wachstum Ende 2014 hat Heraeus seine Geschäftseinheiten neu organisiert und führt diese seit Anfang 2015 in elf so genannten Global Business Units (GBUs). Innovationen auf Zukunftsmärkte ausgerichtet Mit aktuell 5.350 Patenten und Patentanmeldungen ist Heraeus weltweit innovativ. 145 neue Basispatente sind im Geschäftsjahr 2014 hinzugekommen und damit rund 30 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Ergänzend zu den weiterhin ausgeprägten Innovationsaktivitäten der einzelnen Bereiche sind mit der neuen Geschäftseinheit Heraeus New Businesses und der Cluster-Initiative zusätzliche Plattformen zur Entwicklung neuer Technologien und Produkte hinzugekommen. Am Standort Hanau entsteht außerdem ein modernes Innovationszentrum. Beispiele für die Heraeus Innovationscluster sind Erneuerbare Energien, Display & Consumer Electronics, Sensorik, Additive Manufacturing und Gesundheit. Exzellenz-Initiativen machen Heraeus fit für Industrie 4.0 Ein weiterer Schritt zur Stärkung von Wachstum und Zukunftsorientierung ist das Programm „Heraeus Excellence“: Es bündelt alle Projekte, die sich mit der Optimierung der wesentlichen Arbeitsabläufe und der kommerziellen Aktivitäten befassen. Ausblick: Konjunkturelle Belebung und Reorganisation lassen leichtes Umsatzwachstum erwarten Insgesamt erwartet der Heraeus Konzern an der prognostizierten konjunkturellen Belebung zu partizipieren. Darüber hinaus lassen die Neuausrichtung des operativen Geschäfts und die gestarteten Initiativen und Projekte ein verbessertes Umsatzwachstum erwarten. ----- Bild: Rolf Wetzel, CFO und Mitglied der Geschäftsführung der Heraeus Holding GmbH (links) und Jan Rinnert, CEO und Vorsitzender der Geschäftsführung der Heraeus Holding GmbH (rechts). © Heraeus
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