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© albert lozano dreamstime.com Analysen | 20 April 2015

Standort Deutschland: Energiewende schlägt Industrie 4.0

56 Prozent der befragten VDE-Mitgliedsunternehmen und Hochschulen der Elektro- und Informationstechnik sind davon ĂŒberzeugt, Deutschland kann seine wirtschaftliche Position weiter stĂ€rken.
Damit blickt die Elektroindustrie optimistisch in die Zukunft. FĂŒr sechs von zehn Befragten birgt die Energiewende mit den Themen Smart Grids und Energieeffizienz die grĂ¶ĂŸten Standortpotenziale, fĂŒr vier von zehn die Smart Factory, also Industrie 4.0. Wichtige Impulse fĂŒr die Wirtschaft erwarten 47 Prozent von der Elektrotechnik, 45 Prozent von der Automatisierungstechnik sowie 42 Prozent von der Informations- und Kommunikationstechnik. Vor allem der Innovationsmotor Mittelstand stĂ€rkt fĂŒr 72 Prozent der Befragten die Innovationschancen in Deutschland, fĂŒr 60 Prozent das hohe Ausbildungsniveau, fĂŒr 52 Prozent das Systemdenken von Ingenieuren und fĂŒr 51 Prozent das Netzwerken aus Unternehmen, Forschung und Hochschulen.

Dies sind Ergebnisse des „VDE-Trendreports Elektro- und Informationstechnik 2015: Innovationen – MĂ€rkte – Arbeitsmarkt“, einer Umfrage unter den 1.300 Mitgliedsunternehmen sowie Hochschulen der Elektro- und Informationstechnik, den der Verband auf der Hannover Messe vorstellte.

Die grĂ¶ĂŸten Innovationshemmnisse sind fĂŒr 58 Prozent zu viel BĂŒrokratie, fĂŒr 48 Prozent der Mangel an qualifiziertem Personal sowie fĂŒr 36 Prozent gesetzliche Rahmenbedingungen und Planungs- bzw. Umsetzungsprobleme bei Großprojekten. Dass Unternehmen der Elektro- und IT-Branche 2015 ihre F+E Investitionen weiter erhöhen werden, glauben 33 Prozent, mit Blick auf das eigene Unternehmen allerdings nur 18 Prozent. Weiterhin zugespitzt bleibt die FachkrĂ€ftesituation. 93 Prozent erwarten, dass sich der internationale Wettbewerb um FachkrĂ€fte der Elektro- und Informationstechnik weiter verschĂ€rfen wird und 92 Prozent bestĂ€tigen, dass Elektroingenieure gute Berufschancen haben.
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2018.12.12 22:05 V11.10.12-1