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© jhu applied physics laboratory Elektronikproduktion | 23 Dezember 2014

Amputierter schreibt Geschichte mit APL Prothese

Ein Mann aus Colorado schreibt - zusammen mit dem Johns Hopkins University Applied Physics Laboratory (APL) - Geschichte. Als bilateraler Schulter-Level-Amputierter kann er seine Prothesen durch Gedanken steuern.

Les Baugh hat vor 40 Jahren bei einem Unfall beide Arme verloren. Nun ist er in der Lage die neuen Armprothesen durch einfaches Denken zu steuern. Eine Vielzahl von Aktivitäten sind ihm nun wieder möglich. "Es ist ein relativ neues chirurgisches Verfahren. Damit werden die Nerven, die einmal den Arm und die Hand kontrolliert haben, neu geordnet", erklärt Johns Hopkins Trauma-Chirurg Albert Chi, MD. "Mit der Neuordnung der vorhandenen Nerven, können Menschen mit Oberarmamputationen Prothesen steuern; indem sie sich die Bewegungen vorstellen." Dann wurde für Baugh eine individuelle Schale für den Oberkörper und die Schultern angefertigt. Damit sollten die Prothesen gehalten werden. Das Team begann nun Les mit dem Virtual Integration Environment (VIE), einer Virtual-Reality-Version des MPL, vertraut zu machen. Der nächste Schritt, so APLs Orthopädietechniker Courtney Moran, ist es, Baugh und verschiedene Prothesen nach Hause zu schicken. Zum üben. Les Baugh freut sich auf diesen Tag. "Vielleicht werde eines Tages wieder in der Lage sein eine Popcorn-Maschine zu bedienen." Einfache Dinge, die für andere Menschen selbstverständlich sind.
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2019.12.03 22:29 V14.8.2-2