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© shanaka wijesooriya dreamstime.com Analysen | 21 August 2014

Elektro-Exporte mit geringem Zuwachs

Die Exporte der deutschen Elektroindustrie sind im Juni dieses Jahres nur geringfügig um 0,4 Prozent gegenüber Vorjahr auf 13,1 Milliarden Euro gestiegen.

„Es war der auf Jahressicht geringste Zuwachs seit acht Monaten“, sagte ZVEI-Chefvolkswirt Dr. Andreas Gontermann. „Wie bei Produktion und Umsatz hat zuletzt auch die Dynamik im Exportgeschäft spürbar nachgelassen.“ Im ersten Halbjahr 2014 beliefen sich die Branchenausfuhren auf 79,7 Milliarden Euro. Ihren entsprechenden 2013er Wert übertrafen sie damit um 2,3 Prozent. Die Einfuhren elektrotechnischer und elektronischer Produkte nach Deutschland haben im Juni stärker zugelegt als die Ausfuhren. Sie zogen um 5,6 Prozent gegenüber Vorjahr auf 10,9 Milliarden Euro an. In den ersten sechs Monaten kamen sie auf 69,1 Milliarden Euro und lagen hier 5,3 Prozent höher als vor einem Jahr. Kräftige Exportzuwächse gab es im Juni dieses Jahres im Geschäft mit China, Großbritannien und den USA. Die Elektroausfuhren nach Japan zogen an. Die Exporte in die Eurozone – die immer noch knapp ein Drittel aller deutschen Elektroausfuhren aufnimmt – gingen im Juni um 1,6 Prozent gegenüber Vorjahr auf 4,1 Milliarden Euro zurück. Die Exporte nach Frankreich und Italien gaben nach. Im Ausfuhrgeschäft mit Griechenland belief sich das Minus auf 21,1 Prozent. Dagegen erholen sich die Elektroexporte nach Spanien weiter. Die Ausfuhren nach Russland und in die Ukraine haben ihre Talfahrt im Juni fortgesetzt. Sie brachen um 28,0 Prozent auf 0,3 Milliarden Euro bzw. 33,1 Prozent auf 33 Millionen Euro ein.
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2019.04.20 11:13 V13.1.0-2