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© jultud dreamstime.com Elektronikproduktion | 12 März 2014

Cicor: Starkes Wachstum und Steigerung des betrieblichen Ergebnisses

Cicor kann auf ein erfolgreiches 2013 zurückblicken. Die Gruppe steigerte den Bestellungseingang im 2013 um 16.5% auf CHF 201.7 Mio.

Die Cicor Gruppe konnte die gute Performance aus dem Vorjahr auch im abgelaufenen Geschäftsjahr aufrecht erhalten. So erzielte sie im Jahr 2013 ein gesundes Umsatzwachstum und konnte ihre Wettbewerbsfähigkeit weiter erhöhen. Speziell der Medizinalbereich, dem seit geraumer Zeit ein besonderes Augenmerk gilt, entwickelte sich in allen Divisionen erfolgreich und wurde mit 28 % zum grössten Marktsegment der Cicor Gruppe. Die Umsatzentwicklung in den Divisionen war unterschiedlich. Während die Divisionen ES und Asia ihre Volumen im 2013 ausdehnen konnten, mussten die Divisionen PCB und ME Einbussen in den Nettoerlösen hinnehmen. Aufgrund des guten Geschäftsganges während dem gesamten 2013 und besonders bedingt durch ein starkes viertes Quartal 2013 mit hoher Aktivität bis zum Jahresende stieg das Nettoumlaufvermögen per Ende 2013 auf CHF 49.4 Mio. an. Durch den Anstieg im Nettoumlaufvermögen und die getätigten Investitionen in 2013 erhöhten sich die Nettoschulden von CHF 16.3 Mio. per 31. Dezember 2012 auf CHF 28.2 Mio. per 31. Dezember 2013. Weiterentwicklung der Organisation Ende 2013 entschied sich die Gruppe, die Anzahl der Divisionen von vier auf zwei zu reduzieren. Neu wird das Geschäft der Cicor in die Divisionen Advanced Microelectronics & Substrates (AMS) und Electronic Solutions (ES) aufgeteilt. Die bestehende Organisationsstruktur wurde angepasst, um sich noch besser auf die zukünftigen Kundenbedürfnisse auszurichten. Die Weiterentwicklung der Organisation reflektiert ebenfalls den Wandel im Leiterplatten und Mikroelektronik-Geschäft und ermöglicht die Steigerung der operativen und technologischen Exzellenz. Die neue vereinfachte Unternehmensstruktur ist der logische Schritt auf dem Weg zu einer effizienten und zukunftsgerichteten Unternehmung. Investition in Mitarbeiter und Modernisierung Aufgrund der guten Geschäftsentwicklung stieg auch die weltweite Mitarbeiterzahl zum Jahreswechsel um 400 auf mehr als 1900. Einen deutlichen Anstieg gab es erneut in den Wachstumsregionen Asien und Osteuropa. Dem Ausbau von Kapazitäten und der Modernisierung von Produktionsmitteln galt auch im 2013 ein besonderes Augenmerk. Die vorgenommenen strategischen Investitionen sollen das Wachstum und speziell die Marktausdehnung, bei der das vorhandene Know-how und die technologischen Fähigkeiten eine wichtige Rolle spielen, in den kommenden Jahren entscheidend unterstützen. Zu den Divisionen Die Asia Division war auch im vergangenen Jahr der Wachstumsmotor der Gruppe. Ausschlaggebend für den guten Geschäftsgang waren die erweiterten Fertigungskapazitäten in den Bereichen Leiterplattenbestückung, Kunststoff-Spritzguss und komplettes Box-Building. Ein sehr starkes Wachstum konnte die Division vor allem im Bereich medizinische Produkte verbuchen. Die Asia Division erreichte ein erfreuliches organisches Wachstum von 45.3 % mit einem Rekordumsatz von insgesamt CHF 38.2 Mio. (2012: CHF 26.3 Mio.). Basierend auf dem starken Anstieg der Nettoerlöse und der sehr guten Auslastung entwickelte sich auch das Betriebsergebnis der Division sehr erfreulich. Das Betriebsergebnis (EBIT) erreichte im 2013 CHF 3.3 Mio. (2012: CHF 1.9 Mio.), was einer Marge von 8.6 % entspricht (2012: 7.4 %). Die ES Division kehrte im abgelaufenen Geschäftsjahr wieder zu Wachstum zurück. Der Trend hin zu mehr Entwicklungsarbeit durch den Electronic Manufacturing Service Provider verstärkte sich 2013 klar. Die Division erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2013 einen Nettoerlös von CHF 94.8 Mio., was einer Steigerung von 8.0 % gegenüber dem Vorjahr entspricht (2012: CHF 87.8 Mio.). Die vorhandenenen Überkapazitäten im Marktumfeld sind weiterhin vorhanden und der Preisdruck bleibt damit stark. Auf Stufe Profitabilität konnten diese Effekte nur teilweise kompensiert werden. Es resultierte aber trotzdem ein gutes Betriebsergebnis (EBIT) von CHF 5.2 Mio. (2012: CHF 5.6 Mio.). Die EBITMarge verringerte sich im Vergleich zum weit überdurchschnittlich profitablen 2012 auf immer noch sehr gute 5.5 % (2012: 6.3 %). Durch die Zusammenführung der ES und der Asia Division können nun Synergien noch besser genutzt werden. Der neue Set-up mit einem grossen Know-how an Entwicklungskompetenzen, sowie die globale Aufstellung der Fertigungskapazitäten, ermöglichen eine bedürfnisorientierte Entwicklung und Fertigung innovativer Produkte. Die PCB Division konnte im 2013 positive Impulse setzen. Das strategische Geschäftssegment Medizinaltechnik konnte ausgebaut werden und wuchs im 2013 erneut am stärksten. Auch bei der strategischen Bearbeitung der anderen Märkte machte die Division Fortschritte, was durch die Steigerung des Trendindikators Book-to-Bill-Ratio für das Gesamtjahr 2013 auf über 100% untermauert wird. Aufgrund der spürbaren Zurückhaltung der Grosskunden und der fehlenden Umsätze der im 2012 geschlossenen Photochemie AG, blieben die Nettoumsätze 2013 der Division jedoch 7.7 % hinter dem Vorjahr zurück und beliefen sich auf insgesamt CHF 30.5 Mio. (2012: CHF 33.0 Mio.). Die Division erreichte ein Betriebsergebnis (EBIT) in der Höhe von CHF 2.4 Mio. (2012: CHF 2.9 Mio. bzw. CHF 1.7 Mio. ohne Einmaleffekte Photochemie AG), was einer Profitabilität von 8.0 % entspricht (2012: 8.9 % / 5.2 % ohne Einmaleffekte). Die ME Division erzielte 2013 einen Nettoerlös von CHF 28.7 Mio. (2012:CHF 30.3 Mio.). Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Rückgang von 5.4 %. Trotz dem Geschäftsausbau mit Kunden aus dem Medizinalbereich konnte der Umsatzrückgang für das Gesamtjahr nicht verhindert werden. Der niedrigere Umsatz widerspiegelte die anhaltende Zurückhaltung der europäischen Staaten beim Vergeben von neuen Aufträgen im Bereich Verteidigung und Energie (Kernkraftwerke). Der tiefere Umsatz führte zu einem EBIT Verlust von CHF 0.2 Mio für die Division. Das Abschneiden der ME Division im 2013 war insgesamt enttäuschend. Durch die Zusammenlegung der ME Division mit der PCB Division wird nun eine Division geschaffen, die sich einerseits noch gezielter auf die technologischen Herausforderungen der Kundenbedürfnisse und Anwendungen ausrichten kann und die sich andererseits mit Effizienzsteigerung in den Prozessen und einer gesunden Kostenbasis eine bessere Ausgangslange für ein profitables Wachstum verschafft. Ausblick: Gute Perspektiven für 2014 Der Fokus im 2013 lag auf der Stabilisierung der Cicor Gruppe, um die Voraussetzungen für ein nachhaltiges, profitables Wachstum zu schaffen. Das wurde im vergangenen Jahr klar erfüllt. Das zukünftige organische Wachstum soll nun durch die vereinfachte Organisation und die damit ermöglichte direktere Nutzung des gesamten in der Gruppe vorhandenen Know-how unterstützt werden. Basierend auf dem guten Geschäftsverlauf im 2013 und den durchgeführten Anpassungen erwartet die Unternehmensleitung für das Geschäftsjahr 2014 weiteres, profitables Umsatzwachstum und den Ausbau der Marktpositionen in allen Divisionen.
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2019.10.22 20:26 V14.6.0-2