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© enruta dreamstime.com Elektronikproduktion | 04 MĂ€rz 2014

Bosch: Kraftfahrzeugtechnik aus Samara

Die Bosch-Gruppe legt den Grundstein fĂŒr ihr neues Werk in Russland: Ab 2015 soll Bosch-Kraftfahrzeugtechnik auch in Samara vom Band rollen.
Die gesamte GrundstĂŒcksflĂ€che des neuen Standorts betrĂ€gt rund 200 000 Quadratmeter, das entspricht in etwa 29 Fußballfeldern. Dort entstehen GebĂ€ude fĂŒr Produktion, Verwaltung, Logistik, Energie- und Medienversorgung sowie eine Kantine auf einer GesamtflĂ€che von rund 22 000 Quadratmetern. Das internationale Technologie- und Dienstleistungsunternehmen investiert bis Ende 2016 rund 50 Millionen Euro in Samara. Bis zu diesem Zeitpunkt sollen dort rund 500 Mitarbeiter arbeiten. Aufgrund der geringen Fahrzeugdichte und des hohen Fahrzeugalters – nahezu jedes zweite Auto in Russland ist Ă€lter als zehn Jahre – erwartet das Unternehmen dort ein konstantes Wachstum der Fahrzeugproduktion von heute nahezu zwei Millionen auf rund drei Millionen Fahrzeuge im Jahr 2020. „Die neue Fertigung in Samara ist der nĂ€chste Schritt unserer langfristigen Strategie. Wir wollen unsere PrĂ€senz in dieser Region ausbauen und kraftvoll die Chancen nutzen, die uns der Markt bietet“, sagt Gerhard Pfeifer, PrĂ€sident der Bosch-Gruppe in Russland, anlĂ€sslich der offiziellen Grundsteinlegung. „Diese Investition spiegelt die positiven Erwartungen wider, die wir in den russischen Markt setzen.“ Der Gouverneur der Region Samara, Nikolai Merkushkin, zeigt sich ebenfalls erfreut ĂŒber das Investitions-Projekt der Bosch-Gruppe: „Das Engagement eines so wichtigen internationalen Unternehmens wie Bosch ist von grĂ¶ĂŸter Bedeutung fĂŒr die wirtschaftliche und soziale Entwicklung der Region Samara: Die AttraktivitĂ€t des Standortes fĂŒr Investoren aber auch fĂŒr lokale FachkrĂ€fte wĂ€chst“, so Merkushkin. Fertigung fĂŒr lokale Kunden Zu den bislang geplanten drei GeschĂ€ftsbereichen Chassis Systems Control, Starter Motors and Generators sowie Diesel Systems wird nun auch der Bereich Electrical Drives in Samara angesiedelt. Im neuen Werk will Bosch kĂŒnftig hauptsĂ€chlich fĂŒr lokale Kunden Kraftfahrzeugtechnik fertigen. Dazu gehören beispielsweise Antiblockiersysteme, Generatoren und Starter, Common Rail Injektoren fĂŒr Nutzfahrzeuge sowie Scheibenwischersysteme. „Mit einer weiteren lokalen Produktion sind wir nĂ€her an unseren Kunden und können so besser auf deren BedĂŒrfnisse reagieren“, sagt Bosch-ReprĂ€sentant Gerhard Pfeifer. „Der Standort im europĂ€ischen Teil Russlands ist dafĂŒr bestens geeignet, nicht zuletzt aufgrund der hochqualifizierten FachkrĂ€fte und einer sehr gut ausgebauten Infrastruktur.“
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2019.02.20 12:04 V12.2.3-1