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© Zollner Elektronik Elektronikproduktion | 06 Februar 2014

Zollner feiert 25 Jahre Standort Vác

Seit einem Vierteljahrhundert gibt es das ungarische Zweigwerk der Zollner Elektronik AG. Noch vor dem Fall des Eisernen Vorhangs wurde der Standort Vác gegründet.
Erste Kontakte knüpfte Firmengründer Manfred Zollner bereits 1981 auf einer Messe; 1982 begannen Handelsbeziehungen zwischen der ungarischen Firma EMO und Zollner. Die damals aufwändigen Zollformalien und Probleme mit Unterlieferanten weckten den Wunsch, in Ungarn eine eigene Produktionsstätte zu gründen. Die Standortwahl fiel auf Vác, eine Stadt nördlich von Budapest. 1988 begann die eigene Fertigung. Zollner war damals eines der ersten vom ungarischen Staat unabhängigen Unternehmen dort.

Anlässlich des Jubiläums blickt Manfred Zollner zurĂĽck: „Wir beschäftigten dort anfangs etwa 20 Arbeiter in der Produktion und begannen mit der Fertigung von induktiven Komponenten. Ziel war es, mehrere Technologiebereiche anzubieten: Mechanik, Werkzeugbau, Trafofertigung und Elektronik“.

In den Folgejahren ging es Schlag auf Schlag und eine Produktionshalle nach der anderen wurde errichtet. FĂĽr die zentralen Verwaltungsbereiche und die Betreuung der Kundenbesuche entstand auĂźerdem ein groĂźes BĂĽrogebäude. Das Wachstum setzte sich kontinuierlich fort und weitere GrundstĂĽcke wurden hinzugekauft. Heute stehen im Werk Vác rund 93.000 Quadratmeter mit hochmoderner technologischer Ausstattung zur VerfĂĽgung. „GroĂźen Anteil am Erfolg in Vác hat mein Sohn Manfred. Er war bereit, in den 90er-Jahren nach Ungarn zu ziehen und hat dort die umfangreichen BaumaĂźnahmen geleitet und die Verantwortung fĂĽr die Produktionsbereiche ĂĽbernommen.“

Heute ist Manfred Zollner jun. Vorstandsmitglied der Zollner Elektronik AG. Unterstützt wird er dabei vom ungarischen Geschäftsführer József Ógl.

2002 grĂĽndete die Zollner Elektronik AG das zweite Werk in Ungarn, und zwar in der Stadt SzĂĽgy im Norden des Landes an der slowakischen Grenze. Dort wurde auf einer Fläche von 23.000 Quadratmetern eine Produktionsstätte mit verschiedensten Technologien aus dem Mechanik-Bereich errichtet. „An unserem Standort SzĂĽgy haben wir eine der größten Blechfertigungen Europas errichtet. Von dort aus werden die Zollner-Werke in Vác und Zandt sowie die Zweigwerke in China, Rumänien, in der Schweiz und den USA versorgt. DarĂĽber hinaus beliefern wir weltweit Kunden mit Bauteilen, Baugruppen oder kompletten Systemen.“

Die Zukunft der ungarischen Standorte sieht der Aufsichtsratsvorsitzende der Zollner Elektronik AG ganz klar: „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, an den Standorten Vác und SzĂĽgy weiterzuwachsen und dort neue Produkte aufzusetzen. Wir beschäftigen in Ungarn heute ĂĽber 2.500 Mitarbeiter mit einem hohen Ausbildungs- und Qualifizierungsstand. Wir sind stolz auf unsere ungarischen Mitarbeiter – sie leisten einen wichtigen Beitrag zum Erfolg der Unternehmensgruppe Zollner!“
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