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Allgemein | 15 Januar 2007

Fertigungskosten in China stark angestiegen

Laut dem Analysten Charlie Barnhart von Technology Forecasters sind die Fertigungskosten in China im letzten Jahr stark angestiegen. Erste Unternehmen ziehen jetzt die Konsequenzen und suchen nach kostengünstigeren Standorten.
Nach Charlie Barnhart gibt es eine ganze Reihe von Faktoren, welche die Fertigungskosten in China in die Höhe treiben. Diese Entwicklung scheint sich nach Einschätzung des Analysten weiter fortzusetzen. Niedrige Stundenlöhne seien für eine kostengünstige Fertigung dabei nicht allein ausschlaggebend. So wird es beispielsweise immer schwieriger gut ausgebildete Fachkräfte zu finden und zu halten. Zudem steigen die Lohnkosten stark an. Das sieht auch Peter Tan, President und Managing Director von Flextronics in Asien, so: "China ist definitiv nicht mehr der kostengünstigste Fertigungsstandort."

Einige Großunternehmen haben mittlerweile entdeckt, dass es sich in den Nachbarländern von China teilweise kostengünstiger produzieren lässt und sind dabei ihre Fertigung dorthin zu verlagern. Intel hat beispielsweise allein im letzten Jahr 1 Milliarde USD in Vietnam investiert, etwa so viel wie in den letzten 10 Jahren zusammen in China.

Flextronics setzt dagegen auf Malaysia. Hier will das Unternehmen unter anderem Drucker für Hewlett-Packard produzieren

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