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© BMZ Elektronikproduktion | 25 Oktober 2013

Erster Meilenstein für PEDEIEc-Forschungsprojekt

Mit der ├ťbergabe von f├╝nf Elektrofahrr├Ądern an Mitarbeiter der Stadtverwaltung Bad Neustadt a.d. Saale und zw├Âlf weiteren Pedelecs an Mitarbeiter des Fraunhofer-Institut f├╝r Silicatforschung ISC in W├╝rzburg wurde dieser Tage der erste Meilenstein f├╝r das Forschungsprojekt PEDElEc gesetzt.
Mit der ├ťbergabe von f├╝nf Elektrofahrr├Ądern an Mitarbeiter der Stadtverwaltung Bad Neustadt a.d. Saale und zw├Âlf weiteren Pedelecs an Mitarbeiter des Fraunhofer-Institut f├╝r Silicatforschung ISC in W├╝rzburg wurde dieser Tage der erste Meilenstein f├╝r das vom BMZ (Batterien-Montage-Zentrum), dem Fahrradhersteller Winora Group, dem Fraunhofer-Institut f├╝r Silicatforschung ISC und dem Technologietransferzentrum (TTZ EMO) der Hochschule f├╝r angewandte Wissenschaften W├╝rzburg-Schweinfurt gemeinsam initiierte Forschungsprojekt PEDElEc (Pendler-eBike Dauertest mit elektrischen und elektrochemischen Untersuchungen) gesetzt. Der Fokus des vom Bayerischen Staatsministerium f├╝r Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie mit insgesamt 1,1 Mio. Euro gef├Ârderten Forschungsprojekts gilt dem k├╝nftigen Einsatz von E-Bikes als Pendlerfahrzeug und der Optimierung von Akkus f├╝r dieses Fahrerprofil. Hierf├╝r setzt das Projekt auf das freiwillige Engagement von insgesamt 17 Pendlern. Die jeweiligen Mitarbeiter der Stadtverwaltung Bad Neustadt a.d. Saale und des Fraunhofer ISC werden ├╝ber eine Zeitspanne von zwei Jahren ihren t├Ąglichen Weg zur Arbeit mit einem E-Bike des Typs Winora F3 zur├╝cklegen, wobei alle relevanten Daten aus der Batterie und dem zur Verf├╝gung gestellten Smartphone in einer Datenbank gesammelt und analysiert werden. Ziel ist die systematische Untersuchung der Alterung der in den Pedelecs eingesetzten Batteriepacks und Batteriezellen. Zur genauen Erforschung der Alterungsmechanismen werden die verwendeten Akkubl├Âcke am TTZ-EMO in Bad Neustadt a.d. Saale und die Einzelzellen am Fraunhofer ISC in W├╝rzburg im Labor ausf├╝hrlich getestet und analysiert. Benjamin H├Âsel, verantwortlich f├╝r die Forschungs- und Verbundprojekte des BMZ und Koordinator des PEDEIEc-Forschungsprojekts, sieht in dem ausgedehnten Feldversuch und der systematischen Auswertung der gewonnen Daten eine wichtige Voraussetzung, um mittelfristig insbesondere im Nahverkehr noch mehr Menschen zum Umstieg von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor auf elektrisch betriebene Fortbewegungsmitteln bewegen zu k├Ânnen. ÔÇ×Die beteiligten Firmen und Institutionen bringen vielf├Ąltigstes Know-How aus allen Bereichen der mobilen Energieversorgung, angefangen von der Materialforschung und -lehre ├╝ber die Entwicklung und Herstellung kompletter Batteriepacks bis zur marktreifen Anwendung von Batterien, in das PEDEIEc-Projekt ein. Dieses geb├╝ndelte Wissen wird dazu beitragen, die Vorteile der E-Mobility einem noch gr├Â├čeren Personenkreis als bisher zug├Ąnglich zu machenÔÇť, so H├Âsel. Mit den bayerischen Modellinitiativen f├╝r Elektromobilit├Ąt verfolgt die Staatsregierung das Ziel, Forschungsprojekte zu f├Ârdern und gleichzeitig die Anwendung der E-Mobilit├Ąt im l├Ąndlichen Raum zu erproben. Bildunterschrift: Wollen im Rahmen des PEDElEc-Projektes systematisch die Alterungsmechanismen der in E-Bikes eingesetzten Batteriepacks und Batteriezellen untersuchen: (v.l.n.r): Benjamin H├Âsel (┬ę BMZ, Projektkoordinator), Sven Bernhardt (Winora, Produktmanager), Jana M├╝ller (wissenschaftliche Koordinatorin, Fraunhofer ISC) und Frank Halbig (Teilprojektleiter, Technologietransferzentrum Elektromobilit├Ąt TTZ EMO der Hochschule W├╝rzburg-Schweinfurt).
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