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Allgemein | 04 Januar 2007

Galileo startet Testbetrieb

Das europ├Ąische Galileo-Projekt soll ab 2011 an die Vormachtstellung der US-amerikanischen GPS (Global Positioning System) brechen. Galileo soll um ein Mehrfaches genauer sein als GPS und eine garantierte Verf├╝gbarkeit bieten. Milit├Ąrisch genutzte Systeme wie GPS oder das russische GLONASS k├Ânnten aus Sicherheitsgr├╝nden jederzeit f├╝r die zivile Nutzung gesperrt werden.
Das Deutsche Zentrum f├╝r Luft- und Raumfahrt e.V (DLR) errichtet derzeit im bayerischen Berchtesgaden nahe der ├Âsterreichischen Grenze eine Test- und Entwicklungsumgebung namens GATE. Auf sechs Bergen werden Antennen und Signalgeneratoren installiert, im Tal so genannte Monitoring-Stationen, welche die Signale ├╝berwachen. Die realen Bedingungen w├╝rden perfekt simuliert, meint der Leiter des Technologiemarketing im DLR, Stephan Jacquemot: "Das Empfangsger├Ąt kann nicht unterscheiden, ob das Signal aus dem All oder vom Berg kommt." Ab Februar beginnt dann zuerst f├╝r ausgew├Ąhlte Unternehmen der Testbetrieb. Ab Mai soll das rund 65 Quadratkilometer gro├če Gebiet dann f├╝r alle interessierten Firmen offen sein. F├╝r eine Geb├╝hr von bis zu 18.400 Euro pro Woche k├Ânnen sie testen, wie Software, Ger├Ąte und Anwendungen mit den Galileo-Signalen zurecht kommen. "Wenn Sie in dieser Umgebung navigieren k├Ânnen, wissen Sie, dass es auf der ganzen Welt funktioniert", so Jacquemot.
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