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Elektronikproduktion | 03 Januar 2007

Investoren rangeln um Delphi

Der amerikanische Autozulieferer Delphi ist rund 14 Monate nach seiner Pleite zum umk√§mpften √úbernahmeziel geworden. Highland Capital Management, ein Hedge-Fonds mit Schwerpunkt auf risikoreichen Investments, will durch Investitionen von 4,7 Mrd. USD andere Investoren ausstechen und eine endg√ľltige Sanierung von Delphi erreichen.
Eine Investorengruppe um Cerberus, Appaloosa und andere hatte Investitionen von bis zu 3,4 Mrd. USD angeboten. Highland kontert nun mit einem Angebot von 4,7 Mrd. USD und will damit die anderen Investoren ausstechen. Die Fonds wittern die Chance f√ľr einen billigen Einstieg und gehen trotz der im Oktober 2005 angemeldeten Insolvenz von √ľberschaubaren Risiken aus.
Die fr√ľhere Tochter von General Motors (GM) kann unter dem Gl√§ubigerschutz von Chapter 11 des amerikanischen Insolvenzrechts ihre Kosten derzeit effektiv dr√ľcken und will im Sommer 2007 die normale Gesch√§ftst√§tigkeit wieder aufnehmen.
Die konkurrierenden Investorengruppen sind bereits bei Delphi engagiert - Appaloosa mit neun Prozent als gr√∂√üter und Highland mit knapp neun Prozent als zweitgr√∂√üter Aktion√§r. Delphis Sanierung h√§ngt auch davon ab, ob der Konzernleitung eine Einigung mit der Automobilarbeiter-Gewerkschaft UAW f√ľr die rund 34.000 Besch√§ftigten gelingt.
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