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© michal mrozek dreamstime.com Elektronikproduktion | 20 August 2013

Sanierung der ROB Gruppe auf der Zielgerade

Für die Sanierung der ROB Unternehmensgruppe, einem Auftragsfertiger von elektronischen Baugruppen und Systemen, gab der Gläubigerausschuss grünes Licht für Verhandlungen mit potenziellen Investoren.

„Die positive Geschäftsentwicklung in den letzten Monaten und die hohe Qualität, mit der die Mitarbeiter die Kundenaufträge ausführen, haben uns in den Gesprächen geholfen. Wir gehen jetzt mit vier verbindlichen Angeboten für eine Übernahme in die Endrunde“, so die Insolvenzverwalter Tobias Hoefer und Marc Schmidt-Thieme. Hoefer und Schmidt-Thieme wurden bei den Gläubigerversammlungen für die ROB-Connect GmbH, die ROB-Engineering GmbH, die ROB-Electronic GmbH sowie die ROB-Holding AG als Insolvenzverwalter bestätigt. Sie konnten den Teilnehmern berichten, dass sich die ROB Gruppe seit Eröffnung des Insolvenzverfahrens Anfang Juni weiter stabilisiert hat. Demnach ist die Auslastung anhaltend gut, die Gruppe schreibt wieder schwarze Zahlen und konnte den Mitarbeiterstand am Stammsitz Neulingen mit rund 220 konstant halten. Seit Anfang Juni erhalten die Mitarbeiter auch wieder ihre regulären Löhne und Gehälter. Nach einem intensiven Transaktionsprozess zeichnen sich nun vier Optionen für eine dauerhafte Fortführung ab. „Wir versuchen die bislang vorliegenden Erwerberkonzepte im Interesse der Gläubiger, der Mitarbeiter und des Standortes zu optimieren", sagen Hoefer und Schmidt-Thieme. Die vier deutschen Gesellschaften der ROB Unternehmensgruppe hatten wegen überraschend aufgetretenen Zahlungsstockungen bei einem Großkunden im Umfang von mehreren Millionen Euro Ende März Insolvenzantrag wegen drohender Zahlungsunfähigkeit stellen müssen. Durch die frühe Antragstellung war es möglich, den Betrieb mit Unterstützung der Kunden und Lieferanten sehr schnell zu stabilisieren, ohne dass es zu Produktionseinschränkungen kam.
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2019.06.25 20:13 V13.3.22-1