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© franz pfluegl dreamstime.com Elektronikproduktion | 24 Juni 2013

Kurzgeschichte einer Baugruppenprüfung

Anhand eines beispielhaften Fertigungsprojektes zeigt die Firma tecnotron elektronik am Bodensee die wirtschaftliche Umsetzung der umfangreichen und komplizierten Prüfung.
Beginnend mit der Fertigungsplanung und den Vorarbeiten für die Produktion mit anschließender Prüfung einer hoch komplexen Baugruppe verstreichen oft mehrere Monate, bis die ersten Seriengeräte an den Kunden geliefert werden.
Am Beispiel eines komplizierten Fertigungs- und Prüfprojektes, welches bereits erfolgreich in Serie produziert wird, zeigt tecnotron die enge Verknüpfung zwischen Entwicklung, Produktion und Prüffeld, um bis zuletzt die Wirtschaftlichkeit durch alle Bereiche hindurch in den Fokus zu setzten.

Es handelt sich um eine Baugruppe eines langjährigen Kunden, für den tecnotron ein maßgeschneidertes Prüfkonzept für das hochzuverlässige Leistungsnetzteil erstellt hat. Das Gerät kommt später in einem Luftfahrzeug zum Einsatz. Es wurden sehr hohe Anforderungen an die Qualität und die Rückverfolgbarkeit der fertigen Geräte gestellt, die nur mit einem separat entwickelten Prüfgerät sichergestellt werden konnten.

Kernthema der Prüfung ist ein aufwändiger Abgleich der Baugruppen, welcher zwischen zwei Prüfschritten erfolgen muss.

Die Prüfung ist in fünf Schritte unterteilt und wird seriell auf zwei Testgeräten durchgeführt. Im Vortest werden die notwendigen Werte der Abgleichwiderstände ermittelt und die Sollwertvorgabe gespeichert. Wird die Baugruppe dann zur Zwischenprüfung eingelegt, werden Soll und Ist verglichen.

Darauf folgt ein passiver Burn-In über 24 Stunden, anschließend werden die Baugruppen dann 20 Stunden lang aktiv Burn-In getestet. Mit der Montage in das Gehäuse wird die Baugruppe zum Gerät und durchläuft einen abschließenden, 20-stündigen Endtest bei Temperaturzyklen von -54°C bis +85°C.

Bevor tecnotron ein eigenes Konzept entwickelte, mussten die Abgleichwiderstände empirisch ermittelt werden, was einer automatisierten Produktion widerspricht. Eine erste Analyse des Prüfablaufes hatte ergeben, dass gerade aus wirtschaftlichen und qualitativen Gründen eine hohe Automatisierung des gesamten Testablaufes erforderlich ist.

Um dieses Ziel niemals aus den Augen zu verlieren, sicherte sich die Projektleitung bereits in der Analysephase die Unterstützung der Entwicklungsabteilung und bildete das Projektteam zusammen mit Vertretern der Produktion und des Prüffeldes.

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2018.07.18 17:55 V10.0.0-2