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© albert lozano dreamstime.com Analysen | 15 Mai 2013

Innovation erfordert Umdenken, Austauschen und Zulassen

Modewort hin oder her: Innovation ist fĂŒr Unternehmen nach wie vor der GeneralschlĂŒssel, der die TĂŒr zu einer erfolgreichen Zukunft öffnet. Das gilt mehr denn je in Zeiten einer globalen, digitalen Ökonomie.
So wie sich die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen in den vergangenen Jahren gewandelt haben, so sehr hat sich auch unser Umgang mit Innovationsthemen verĂ€ndert. GFT hat fĂŒnf Thesen formuliert, wie Innovation in der digitalen Wirtschaft funktioniert. Bei GFT zieht sich das Thema Innovation wie ein roter Faden durch die mehr als 25-jĂ€hrige Firmengeschichte. Zuletzt hat GFT mit der Initiative CODE_n Innovation erlebbar gemacht. Das Rezept: 50 aufstrebende Start-up-Unternehmen aus der ganzen Welt in einer 4.000 Quadratmeter großen Halle, einzigartig gestaltet als Plattform fĂŒr Austausch, Offenheit und Inspiration. "Zu Innovation gehört mehr als eine gute Idee", sagt UnternehmensgrĂŒnder Ulrich Dietz. "Es bedarf KreativitĂ€t, Mut und Durchhaltevermögen - heute mehr denn je. Der globale Wettbewerb nimmt zu, Technologiezyklen werden kĂŒrzer. Damit Ă€ndern sich auch die Anforderungen an das Innovationsmanagement grundlegend. Die Geschwindigkeit, in der neue digitale GeschĂ€ftsmodelle entwickelt werden, wird zum entscheidender Erfolgsfaktor." Was dies im Detail bedeutet, hat GFT in folgenden fĂŒnf Thesen zusammengefasst: 1. Innovation braucht neues Denken und eine Kultur des Scheiterns. Voraussetzung fĂŒr Innovation ist, Ungewohntes zuzulassen und den Ehrgeiz zu haben, Neues zu verstehen und fĂŒr sich zu nutzen. Wem es gelingt, eingefahrene Strukturen und Denkmuster zu durchbrechen, der hat die Chance, wirklich Neues zu erreichen. Das stĂ¶ĂŸt oft auf WiderstĂ€nde und erfordert Überzeugungskraft und HartnĂ€ckigkeit. "Es geht darum, Scheitern nicht als Versagen zu verstehen, sondern seine Lehren daraus zu ziehen. Nie war dies einfacher, schneller und kostengĂŒnstiger möglich als heute", so Dietz. Bestes Beispiel ist das Digital Prototyping: Moderne Softwarelösungen gestatten ein intensives Ausprobieren im Stil von Trial & Error, ohne dass Unsummen in neuentwickelte Zwischenprodukte versenkt werden. 2. Es geht darum, das Beste an Tradition zu bewahren und in neue Kontexte zu ĂŒberfĂŒhren. Auch wenn in Innovation die Erneuerung steckt, so bedeutet das nicht, dass Tradition und Innovation sich ausschließen. Vielmehr geht es darum, das Beste aus dem BewĂ€hrten zu erhalten und es in neue, meist technologische ZusammenhĂ€nge zu ĂŒberfĂŒhren. "Es geht um die Frage, wie sich traditionelle Konzepte und Problemlösungen in zukunftsfĂ€hige, digitale GeschĂ€ftsmodelle transformieren lassen", erklĂ€rt Dietz. "Dies erfordert eine ehrliche, genaue Betrachtung der eigenen Situation, des Leistungs- und Produktportfolios - fernab von nostalgischen SentimentalitĂ€ten." 3. Technologische Neuerungen ziehen weitere Innovation nach sich und verĂ€ndern so das große Ganze. Innovationen sind hĂ€ufig intelligente Weiterentwicklungen von technologischen Neuerungen, die auf dem Markt verfĂŒgbar sind. In diesem Sinne können Technikinnovationen wahre Innovationswellen auslösen. Schließlich spielen sie entlang der gesamten digitalen Wertschöpfungskette eine elementare Rolle und können Spielregeln fĂŒr ganze Branchen verĂ€ndern. Die Durchdringung unseres privaten und beruflichen Lebens mit mobilen EndgerĂ€ten sind das beste Beispiel dafĂŒr, wie sich in kĂŒrzester Zeit ganze Kommunikationskulturen durch Technologien verĂ€ndern können. 4. Co-Innovation veredelt lose Ideen zu neuen, digitalen GeschĂ€ftsmodellen. Eindimensionales Denken ist dem Charakter von Innovation genauso fremd wie statisches Verharren. Es geht vielmehr darum, einen ungebremsten Ideenfluss zuzulassen. Die Kunst ist es, diesen so zu destillieren, dass verwertbare Produkte das Ergebnis sind. In diesem Sinn verfolgt GFT die Prinzipien von Open Innovation und Co-Innovation. "Bei GFT binden wir unsere Kunden aktiv in den Innovationsprozess mit ein", erklĂ€rt Ulrich Dietz. "Das Ergebnis sind Lösungen, die begeistern und fĂŒr maximale Identifikation sorgen." Ein wichtiger Nebeneffekt, schließlich steigt mit der Zahl der FĂŒrsprecher das Verbreitungs- und Vermarktungspotenzial von Innovationen. 5. Mitarbeiter sind Inspirationsquelle, Innovationsmotor und Multiplikator zugleich. Auf der Suche nach Impulsen fĂŒr Innovation vergessen Unternehmen immer noch hĂ€ufig, dass sie selbst ĂŒber vielfĂ€ltige Ideen- und Wissensreserven verfĂŒgen: die eigenen Mitarbeiter. Je vielfĂ€ltiger die Zusammensetzung der Belegschaft, desto grĂ¶ĂŸer das Potenzial, die richtigen IdeenzĂŒnder zum richtigen Zeitpunkt zu haben. Vorausgesetzt, das Unternehmen bindet sie in den Entstehungsprozess von Innovation mit ein. Richtig eingesetzt können sie so zu wahren Innovationsbeschleunigern werden. Gleichzeitig hat die Verbreitung von sozialen Netzwerken dazu gefĂŒhrt, dass Privat- und Berufsleben zunehmend verschmelzen und Mitarbeiter zu wichtigen, glaubwĂŒrdigen Multiplikatoren werden - im besten Fall im Sinne der eigenen Botschaften.
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2019.02.19 15:52 V12.2.2-1