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© jultud dreamstime.com Analysen | 24 April 2013

Entwicklungstrends - Teil 2: Das EMS-Cluster Shuffle?

Im letzten Artikel haben wir untersucht, welche Faktoren die Cluster-Bildung in der Elektronikfertigung beg√ľnstigen und einige Beispiele in China - der weltweit wichtigsten Region f√ľr die Elektronikfertigung - untersucht.

{{functions.webify.editors-note}} Alle Garfiken haben Zoom-Funktion. Alle Grafiken © Riverwood Solutions .
Die Untersuchung zeigte, wie eine Vielzahl von wechselnden Faktoren in den letzten f√ľnf Jahren die Entwicklung von Clustern in mehreren chinesischen Regionen vorangetrieben hat. In diesem Artikel untersuchen wir die Frage, ob diese Faktoren eine anhaltende Migration von Elektronik-Zulieferer aus bereits bestehenden Clustern entlang der K√ľste Chinas in die neuen - im Inland liegenden - Cluster gew√§hrleisten und halten k√∂nnen. Wir untersuchen auch, ob die gleichen Faktoren eine √§hnliche Cluster-Entwicklung in anderen Teilen von Asien voranzutreiben k√∂nnten. Eine Kombination von Faktoren beg√ľnstigt die Cluster-Entwicklung und jeder Faktor ist - je nach Situation - unterschiedlich gewichtet. W√§hrend Lohnkosten durchaus ein kritischer und wichtiger Faktor ist; f√ľr sich allein genommen ist er wahrscheinlich nicht ausreichen, um eine Migration weg von Shenzhen oder Shanghai zu initiieren. Deutlich niedrigere Lohnkosten sind in einer ganzen Reihe von Regionen in ganz China und S√ľdostasien zu finden, aber neue Cluster in Chongqing, Chengdu und Henan sind erst in den letzten 5 Jahren entstanden. Wohl der wichtigste Faktor in der Cluster-Entwicklung in der Elektronikfertigung ist die vorhandene Anzahl der Elektronik-Zulieferer im Cluster. Je gr√∂√üer das Cluster, desto 'wertvoller' wird es. Dieses Ph√§nomen - eine Art Schneeballsystem - erzeugt starke Lieferketten. Nur eine Kombination aus Faktoren wird Lieferanten an neue Produktionsst√§tten locken; weg von dicht besiedelten Mekkas wie Shenzhen und Dongguan.
1. Mindestlöhne in ausgewählten Bereichen.
Umzug ins chinesische Inland - Die Zeit ist reif Wie wir im letzten Artikel sahen, ist genau diese Situation in China vorhanden. Neben geringeren Lohnkosten, besteht ein gr√∂√üeres Angebot an Arbeitskr√§ften im Landesinneren; aus eben diesen Provinzen kommen die meisten der Wanderarbeiter. Bis jetzt war es ziemlich unpraktisch im Landesinneren - in der N√§he der Masse an Arbeitskr√§ften - Produktionsst√§tten aufzubauen. Es fehlte an der geeigneten Infrastruktur. Durch den massiven und schnellen Ausbau der Infrastruktur in den letzten Jahren hat sich dies allerdings ge√§ndert und viele dieser Gebiete sind jetzt logistisch 'vertretbar'. Arbeiter waren jedoch bereit, vor√ľbergehend weite Strecken auf sich zu nehmen und in den Fabriken in Shenzhen und Shanghai zu arbeiten. Dies wiederum negiert teilweise die Verlockungen der niedrigeren Lohnkosten in den inneren Provinzen. Neuere Entwicklungen deuten jedoch darauf hin, dass sich die Bereitschaft der Arbeitnehmer zur Migration abschw√§cht. Unruhen in Fabriken, hohe Fluktuationsraten und Engp√§sse auf dem Arbeitsmarkt erfordern eine st√§rkere Nutzung von Universit√§ts-Praktikanten in der Fabrikhalle: All dies deutet auf eine St√∂rung im Strom der Wanderarbeiter hin. Das Potenzial f√ľr h√∂here L√∂hne in den weit entfernten Fabriken ist scheinbar nicht mehr ausreichend, damit chinesische Arbeiter das Opfer eines Umzugs in die Cluster der Elektronikfertigung bringen. Durch das Hukou-System, an den individuellen Wohnsitz gebunden und meist vererbt, bekommen Arbeiter und ihre Familien nur am (gesetzlichen) Aufenthaltsort auch Sozialleistungen gezahlt. Das Hukou-System wurde 1958 eingef√ľhrt, um Massenbewegung von l√§ndlichen in st√§dtische Regionen zu kontrollieren. Sp√§ter lockerten Reformen das System, so dass der Markt f√ľr tempor√§re Wanderarbeiter zu florieren begann. Allerdings, wenn ein Arbeitnehmer zu einer weit entfernten Stadt abwandert, dann verliert er diese Sozialleistungen. Der Wert dieser Leistungen, zusammen mit mehr Besch√§ftigungsm√∂glichkeiten im chinesischen Inland, verlangsamt den Fluss der Wanderarbeiter. F√ľr die Elektronikfertiger - konfrontiert mit einem Mangel an Wanderarbeitern - ist eine Verlagerung oder Etablierung einer Produktion im Inland Chinas nun eine echte Option. Bringt man dann noch einige sinnvolle Steuererleichterungen ins Spiel und erkennt eine aufkeimende neue Klasse von Konsumenten in den Provinzen im Landesinneren ‚Ķ. und schon setzten sich die Zulieferer in Bewegung. Foxconn, Flextronics, Cisco, Intel, Quants und viele Andere haben jetzt Produktionsanlagen in Chongqing, Sichuan, Henan, Guangxi und Shanxi. Allerdings werden diese neuen Cluster die etablierten Zentren der Elektronikfertigung in Shenzhen und Shanghai nicht ersetzen. Der wichtigste Faktor f√ľr die Bildung eines Clusters in der Elektronik-Fertigung ist eine dichte Konzentration von Elektronik-Zulieferern. Die bestehenden Lieferanten-Netzwerke, Infrastruktur, N√§he und Gesch√§ftsbeziehungen schaffen eine leistungsf√§hige Lieferkette und einen enormen Wert f√ľr das gesamte Fertigungs-Cluster. Die neuen Cluster im chinesischen Innenraum k√∂nnen den etablierten K√ľstenzentren einiges Wachstumspotential stehlen, da neue Kapazit√§ten hinzugef√ľgt und regionalen Spezialisierung vorangetrieben wird; d.h. Laptops in Chongqing, Tablets in Chengdu. Aber; das Pearl River Delta und das Gebiet um Shanghai werden noch f√ľr eine geraume Zeit die chinesischen Zentren der Elektronik-Fertigung bleiben. Die strategischen Standorte und die Infrastruktur dieser Cluster erm√∂glichen eine effiziente Fertigung. Die breite Verf√ľgbarkeit von Komponenten erm√∂glicht kurze Lieferzeiten, w√§hrend Standortnahe Dienstleister in den Bereichen Test, Assembly und Logistik einen 'fl√ľssigen' Herstellungsprozess garantieren. Produkte k√∂nnen schnell nach √úbersee verschifft werden, erleichtert durch den Zugang zu nahegelegenen H√§fen.
Figure 2: Verbraucherpotential pro Land. Diese Tabelle zeigt den Pro-Kopf-Verbrauch und das Wachstum des Pro-Kopf-Verbrauchs zwischen 2007-2011. Die Kreise stellen den Teil der Bevölkerung dar, der unter 30 Jahre alt ist (2011).
Herstellung f√ľr den inl√§ndischen Verbrauch - Ein neues Modell? Es gibt jede Menge Medienfokus; auf steigende Lohnkosten in China und die wachsende Attraktivit√§t von Niedriglohnregionen in anderen Teilen Asiens. Einige haben eine Migration der Elektronikfertigung aus China weg und in diesen Regionen prognostiziert. Um diese Idee zu analysieren ist es sinnvoll, zun√§chst eine allgemeine Unterscheidung zwischen den verschiedenen Arten der Elektronikfertigung durchzuf√ľhren: Fertigung f√ľr den Export und Produktion f√ľr den inl√§ndischen Verbrauch. Traditionell war der Elektronikfertigung in Entwicklungsl√§ndern wie China und Malaysia vor allem f√ľr den Export in die reicheren, entwickelten Nationen mit einer gr√∂√üeren Verbraucherbasis und tieferen Taschen gedacht. Allerdings neigen Entwicklungsl√§nder √ľberraschenderweise dazu sich zu entwickeln. Und einher geht auch ein gesteigerter Appetit der Konsumenten auf Elektronik. Chinas rasante Einkommensentwicklung hat einen riesigen Binnenmarkt geschaffen, so dass der Anteil der Elektronikproduktion bestimmt f√ľr den inl√§ndischen Verbrauch (relativ zu dem f√ľr den Export bestimmten Teil) stark angestiegen ist. Das gleiche Ph√§nomen der flotten Einkommensentwicklung ist auch in anderen asiatischen L√§ndern mit gro√üer Bev√∂lkerungsdichte - wie etwa Indien, Indonesien oder Vietnam - zu beobachten. Die interessante Frage, die Einem ins Auge springt ist: Wo wird die Herstellung f√ľr diese riesigen (sich entwickelnden) M√§rkte stattfinden? Kann China den Produktionsmotor hochfahren, um die Nachfrage der derzeitigen Kunden (in den Industriel√§ndern), der eigenen wachsenden (inl√§ndischen) Kundschaft und der wachsenden M√§rkte in S√ľdasien zu befriedigen? Abbildung 2 zeigt die Gr√∂√üe des Inlandsmarktes und Konsumtrends in den entwickelnden asiatischen Nationen. Diese Demographie - so wird angenommen - hat das gr√∂√üte, zuk√ľnftige Verbraucherpotential f√ľr Elektronik-Produkte. China mit seiner gro√üen Bev√∂lkerungsschicht von unter 30j√§hrigen sieht in dieser Gruppe h√∂here Konsumausgaben und starkes Wachstum - ein Markt f√ľr Elektronik-Produkte also. Allerdings werden sich auch Indonesien und Indien zu enormen M√§rkten entwickeln, vorausgesetzt, dass die Konsumausgaben weiterhin mit dem derzeitigen Tempo wachsen. China hat m√∂glicherweise nicht die Kapazit√§ten, um diese zus√§tzlichen M√§rkte - ohne nennenswerte Steigerungen bei Arbeitnehmerzahlen und Produktivit√§t (was wiederum zu h√∂heren Herstellungskosten f√ľhrt) - zu bedienen. Schon jetzt gibt es Berichte √ľber Arbeitskr√§ftemangel in den Unternehmen, die sich in dem angeblichen Einsatz von Minderj√§hrigen √§ussert. Ein weiterer Faktor ist Chinas Bev√∂lkerungsdemografie, die hin zu einer alternden Bev√∂lkerung verzerrt ist. Gr√∂√üere Bev√∂lkerungsgruppen werden in den n√§chsten Jahren in den Ruhestand gehen. Ohne mehr Fabrikautomation k√∂nnte es sehr schwierig werden, die notwendigen Kapazit√§ten zu stellen, um die Versorgung der sich entwickelnden Elektronikm√§rkte in S√ľdasien zu gew√§hrleisten.
Figure 3: Aktuelles und zuk√ľnftiges Arbeitskr√§fteangebot. Diese Grafik zeigt das Arbeitskr√§fteangebot, Arbeitslosigkeit und den Bev√∂lkerungsanteil der unter 30j√§hrigen in 2011.
Ein praktischer Weg k√∂nnte sein, dass sich neue Zentren entwickeln, die sich in erster Linie auf die Elektronik-Produktion f√ľr ihre jeweiligen nationalen M√§rkten ausrichten; w√§hrend China weiterhin die Nachfrage in den reichen Industrienationen bedient. Einige der s√ľdasiatischen L√§nder mit gro√üen und wachsenden Binnenm√§rkte, haben einen gro√üen Pool an Arbeitnehmern und eine junge Bev√∂lkerung; Faktoren, welche die Entstehung von Zentren der Elektronikfertigung (f√ľr den heimischen Markt) potentiell beg√ľnstigen k√∂nnten. Sehen Sie in Abbildung 3 den Unterschied zwischen der demographischen Verteilung in China, Indien und Indonesien? W√§hrend Chinas Erwerbsbev√∂lkerung viel gr√∂√üer ist, sind jedoch 58 Prozent der Bev√∂lkerung √ľber 30 Jahre alt und die Arbeitslosenquote liegt bei 6 Prozent. W√§hrend Chinas alternde Bev√∂lkerung in den Ruhestand geht, wird das Arbeitskr√§fteangebot langsamer wachsen und die Arbeitslosigkeit sinken: Eine Herausforderung f√ľr die Fabriken. Indien und Indonesien wiederum, k√∂nnen sich beide mit einer Bev√∂lkerungsdemografie r√ľhmen in der √ľber 50 Prozent der Menschen unter 30 Jahre alt sind. Das Arbeitskr√§fteangebot wird in den kommenden Jahren schneller wachsen. Von einer personellen Perspektive aus gesehen, k√∂nnte sich das schnelle Ramp-Up von Fabriken in Indien oder Indonesien als eine effektive L√∂sung herausstellen, um die steigende Binnennachfrage oder eine neue Produkteinf√ľhrung zu sichern. Z.B. bei einem neuen Apple-Produkt: Berichten zufolge sollen im vergangenen Jahr rund 30'000 Arbeitskr√§fte f√ľr das iPhone5 Ramp-Up gefehlt haben. Der Aufbau von Kapazit√§ten in anderen L√§ndern entlastet vielleicht den chinesischen Arbeitsmarkt, um sich auf die Produktion f√ľr die wachsende Nachfrage der eigenen Verbraucher konzentrieren zu k√∂nnen. (W√§hrend man auch weiterhin die Auftragsfertigung dominiert.)
Figure 4: Demographischer Vergleich der Bevölkerung von China und Indien. Indiens Bevölkerung ist in Richtung 'Jung' verzerrt, während Chinas Bevölkerung eher mittleren Alters ist. Diagramm aus dem CIA World Fact Book (cia.gov).
Foxconn verhandelt derzeit √ľber einen Produktionsstandort in Indonesien (Ger√ľchten zufolge in Serang, Banten). Ein Grund, warum sich das Foxconn-Projekt verz√∂gert, soll der Mangel an staatlichen Vorschriften sein. Es werde nicht genug getan, um die Einfuhr von gef√§lschten Handys zu verhindern. Dies deutet darauf hin, das Foxconn beabsichtigt f√ľr den heimischen Markt zu produzieren, zumindest am Anfang. Die anstehende Investition in Indonesien soll - so wird spekuliert - fast USD 10 Milliarden betragen. Flextronics, Beyonics und mehrere andere Unternehmen haben bereits eine Fertigung in Indonesien etabliert, viele in Batam. In Indien unterhalten Foxconn, Flextronics und Jabil Produktionseinrichtungen (in Jaipur, Chennai und Mumbai). Umzug der Auftragsfertigung - Eher die Ausnahme Indonesien, Indien und anderen wachsenden Standorte qualifizieren sich f√ľr die Entwicklung von Fertigungszentren durch die niedrigeren Lohnkosten (im Vergleich zu China (siehe Abbildung 1)). Doch anstatt der entscheidende Faktor f√ľr die Clusterbildung zu sein, verleihen die niedrigeren Lohnkosten der Standortentscheidung nur ihre Glaubw√ľrdigkeit. W√§ren die Lohnkosten der einzige Faktor, w√ľrden alle Elektronik-Zulieferer nach Indien abwandern. Das ist offensichtlich nicht geschehen. Wenn die niedrigeren Lohnkosten sich mit einem anderen Faktor (wie etwa die N√§he zu einem anderen Cluster) 'verb√ľnden', dann k√∂nnten Zulieferer aus China in ein anderes Land abwandern, um Exportm√§rkte zu bedienen. Zum Beispiel gr√ľndete Foxconn 2010 im Norden Vietnams einen Fertigungsstandort und betreibt derzeit f√ľnf Standorten in den Bac Giang und Bac Ninh Provinzen. Diese Standorte liegen an der Grenze zum S√ľden Chinas, ganz in der N√§he des Clusters in Guangdong und dem geplanten Foxconn-Standort in Nanning, Provinz Guangxi. Die Foxconn-Einrichtungen in Vietnam unterst√ľtzen die Produktion in Shenzhen und sind Teil des Produktionsnetzwerkes. Die Lohnkosten in diesen vietnamesischen Provinzen sind niedriger im Vergleich zu denen in Shenzhen (und dem Rest Chinas). Die niedrigeren Lohnkosten, verbunden mit der N√§he zu einem vorhandenen Cluster, machten diese Region zu einem geeigneten Standort. Dar√ľber hinaus haben China und Vietnam sich zum Bau einer Autobahn zwischen Hanoi und Shenzhen geeinigt, die den LKW-Verkehr zwischen Guangxi, Guangdong und Vietnam erleichtern soll. Diese verbesserte Logistik wird den Wert dieses (sich entwickelnden) n√∂rdlichen vietnamesischen Cluster vergr√∂ssern. Fazit Etablierte Cluster f√ľr die Elektronikfertigung in China und Malaysia werden, trotz der steigenden Lohnkosten, in absehbarer Zeit nicht in Niedriglohnl√§nder abwandern. Der Wert eines Clusters liegt in der schieren Anzahl an Zulieferern innerhalb des Clusters. Die Anzahl und Dichte schafft ein Netzwerk von Lieferanten mit starken Beziehungen, die sich in unmittelbarer N√§he zueinander befinden.
Figure 5: World Bank Logistics Performance Index (LPI). Die Balkenhöhe zeigt den Prozentsatz der höchsten Performer im gesamten LPI.
Skaleneffekte in Beschaffung, Produktion und Logistik tragen zu einer effizienten und kosteng√ľnstigen Fertigung bei. Nur eine au√üergew√∂hnliche Kombination von ausschlaggebenden Faktoren w√ľrde Zulieferer zu einer Verlagerung bringen. Bei einem Umzug innerhalb Chinas, ist die Kombination von Faktoren - Lohnkosten, Arbeitskr√§fteangebot, N√§he zum Markt, die Entwicklung der Infrastruktur und Investitionsanreize - stark genug, um einen Standortwechsel ins Inland zu unterst√ľtzen und die Entwicklung von Clustern anzuspornen. Chinas Fertigungskapazit√§ten f√ľr die Elektronikindustrie werden herausgefordert, wenn es um eine effiziente Versorgung der sich entwickelnden M√§rkte in L√§ndern wie Indien und Indonesien geht. Speziell, wenn China die Kapazit√§ten f√ľr die eigene (steigende) Nachfrage weiter ausbaut. Neue Cluster k√∂nnen sich in diesen L√§ndern entwickeln; in erster Linie um den heimischen Markt zu bedienen - und die niedrigeren Lohnkosten, das Arbeitskr√§fteangebot und junge Bev√∂lkerung ausnutzend. Cluster in China und Malaysia werden wahrscheinlich auch weiterhin die Auftragsfertigung in der Elektronik-Industrie dominieren, da die Masse an Zulieferern, Netzwerke, Beziehungen und Infrastruktur f√ľr ein effektives Funktionieren bereits etabliert und vorhanden ist. Bevor neue Cluster in anderen asiatischen L√§ndern diese F√ľhrungsposition in der Elektronikfertigung (Auftragsfertigung) √ľbernehmen k√∂nnen, m√ľssen sie erhebliche Herausforderungen bei der Entwicklung der Infrastruktur √ľberwinden. Im letzten Artikel dieser Serie werden wir dann mit unseren Lesern die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage unter Industrieteilnehmern teilen. Wir haben sie zu ihrer Meinung √ľber die Entwicklungstrends bei Clustern der Elektronikfertigung befragt. Bleiben Sie also dran ‚Ķ. ----- Autor: Xander Kameny, Operations Consultant bei Riverwood Solutions.
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