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© beisea dreamstime.com Elektronikproduktion | 16 April 2013

Schleuniger behauptet sich in anspruchsvollem Marktumfeld

Die Thuner Schleuniger Gruppe erzielte im äusserst anspruchsvollen Geschäftsjahr 2012 einen nur leicht unter Vorjahresniveau liegenden Umsatz.
Die Schleuniger Gruppe erzielte im Gesch√§ftsjahr 2012 einen Bruttoumsatz von CHF 103 Mio., was gegen√ľber dem Vorjahr einem R√ľckgang von 2.9% entspricht. Die Region mit dem gr√∂ssten Wachstum in Prozent im Vergleich zum Vorjahr war Japan. Die Verk√§ufe von Schleuniger in diesem anspruchsvollen Markt erreichten nach 2011 erneut einen Umsatzrekord. In absoluten Zahlen am meisten zulegen konnte jedoch die Region Nordamerika. Hier stieg der Umsatz, getrieben vor allem durch sehr gute Verkaufszahlen in Mexiko, ebenfalls auf eine neue Bestmarke. Auf der anderen Seite konnte der Markt in China, in welchem Schleuniger in der Vergangenheit √ľber Jahre sehr hohe Zuwachsraten verzeichnen konnte, die Erwartungen f√ľr einmal nicht erf√ľllen. Dies lag haupts√§chlich in der Tatsache begr√ľndet, dass zwei in China stark engagierte Grosskunden von Schleuniger im Berichtsjahr aufgrund ihres Investitionszyklus deutlich weniger Auftr√§ge zu vergeben hatten als in den Vorjahren. Ebenfalls knapp unter den Erwartungen lagen die M√§rkte in Europa und Nordafrika, wo sich die Schuldenkrise in Europa auf die Verkaufszahlen ausgewirkt hat. St√§rkung im Bereich Softwarel√∂sungen Im Berichtsjahr erzielte Schleuniger trotz allem gute Fortschritte in der Verbreiterung der Kundenbasis, insbesondere bei automotiven Schl√ľsselkunden. Diese Bem√ľhungen werden im laufenden Jahr konsequent weiter verfolgt. Zudem werden die diversen Innovationen aus allen Produktsegmenten, welche im vergangenen Herbst am OpenHouse in Thun der Welt√∂ffentlichkeit vorgestellt wurden, im laufenden Jahr neue Wachstumsimpulse setzen. Mit einer Beteiligung am f√ľhrenden Software Unternehmen DiIT AG in Krailling (Deutschland), hat Schleuniger zudem seine Stellung im Bereich Softwarel√∂sungen f√ľr die kabelsatzfertigende Industrie stark ausgebaut. Weiter zeigen die im Berichtsjahr erfolgten Produktivit√§tsverbesserungen an den produzierenden Standorten in der Schweiz und vor allem in Deutschland bereits ihre positive Wirkung. Herausforderungen in 2013 unver√§ndert gross L√§ngerfristige Prognosen sind in der Branche aufgrund der von den Kunden geforderten sehr kurzen Lieferzeiten generell schwierig. Wachstumsimpulse d√ľrften auch im laufenden Jahr wiederum aus Nordamerika und einzelnen M√§rkten im asiatischen Raum erfolgen. Die Situation in Europa stellt sich jedoch weiterhin als sehr schwierig dar.
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2019.02.15 09:57 V12.1.1-2