Anzeige
Anzeige
© mpanch dreamstime.com Elektronikproduktion | 10 April 2013

Weidmüller behauptet sich in schwierigem Marktumfeld

Der Elektrotechnikspezialist WeidmĂŒller erzielt Umsatz in Höhe von 621 Millionen Euro.
Das Elektrotechnikunternehmen WeidmĂŒller hat im GeschĂ€ftsjahr 2012 einen Umsatz in Höhe von 621 Millionen Euro erzielt. Mit einem leichten Plus von einem Prozent wuchs der Elektrotechnikspezialist mit Hauptsitz in Detmold im dritten Jahr in Folge ĂŒber dem vom ZVEI ermittelten Branchenschnitt (-3 %). „Vor dem Hintergrund des schwierigen Marktumfelds sind wir mit dem Ergebnis zufrieden", so Vorstandssprecher Dr. Peter Köhler. „Wir konnten das Rekordergebnis aus dem Vorjahr sogar leicht verbessern." UmsatzrĂŒckgang in SĂŒdeuropa wurde kompensiert Als besonders impulsstarke MĂ€rkte erweisen sich 2012 erneut der asiatisch-pazifische Raum (+7,5 %) sowie die Region Mittel- und Osteuropa (+9,4 %). Besonders wachstumsstarke LĂ€nder waren 2012 erneut China (+10,4 %) und Russland (+9,4 %). Dank dieser MĂ€rkte konnten die teilweise deutlichen UmsatzrĂŒckgĂ€nge im sĂŒdeuropĂ€ischen Markt (-10 %), die sich auch auf die Umsatzentwicklung in Deutschland negativ auswirkten (-4 %), abgefedert werden. Mit Blick auf die WeidmĂŒller Divisionen wird der Umsatz vor allem durch die Elektronik, elektrische Verbindungstechnik sowie den Bereich applikationsspezifische Lösungen getragen. FĂŒr das laufende GeschĂ€ftsjahr sind Prognosen schwierig, Köhler sieht WeidmĂŒller aber gut aufgestellt: „Wir haben im Rahmen unserer Strategie mit zwei Joint Ventures und drei zusĂ€tzlichen VertriebsbĂŒros gezielt in WachstumsmĂ€rkte investiert", erklĂ€rt der Vorstandssprecher. Mit dem slowenischen Experten fĂŒr Überspannungsschutz Iskra Zaơčite wurde in Ljubljana ein Vertrag zur Fertigung von Komponenten und Lösungen fĂŒr Überspannungsschutz unterzeichnet. Ab Sommer 2013 produziert WeidmĂŒller außerdem im Rahmen eines weiteren Joint Ventures im chinesischen Wenzhou Relais und Relaisbaugruppen. „Wir erwarten 2013 ein moderates einstelliges Umsatzwachstum", so Köhler. Auch in die Vertriebsstruktur wurde im vergangenen Jahr investiert: „Mit zusĂ€tzlichen Vertriebsniederlassungen in Hong Kong, Finnland und DĂ€nemark sind wir zudem kĂŒnftig in ausgesprochenen Wachstumsregionen nĂ€her am Kunden", erlĂ€utert Vertriebsvorstand Volpert Briel. Russischer Markt bietet Chancen fĂŒr WeidmĂŒller Mit Blick auf Russland zeigt sich WeidmĂŒller sehr zufrieden: das russische GeschĂ€ft wĂ€chst seit 2010 stetig. Insgesamt stieg es in den Jahren 2007-2012 um 40 %. Mit sieben VertriebsbĂŒros ist WeidmĂŒller in Russland sehr gut aufgestellt, zwei weitere sollen in naher Zukunft folgen. WeidmĂŒller fokussiert sein GeschĂ€ft in Russland auf die Energiebranche, die Prozessindustrie und die Transport- und Infrastrukturbranche. Insgesamt erzielte WeidmĂŒller in Russland 2012 einen Umsatz in Höhe von zwölf Mio. Euro, was einem Marktanteil von knapp acht Prozent entspricht: „Mittelfristig ist das Ziel, einen Marktanteil von zehn Prozent zu erreichen", erklĂ€rt WeidmĂŒller Vertriebsvorstand Volpert Briel zu den Zukunftsperspektiven.
Anzeige
Anzeige
Weitere Nachrichten
2019.02.15 09:57 V12.1.1-1