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© pinonsky-dreamstime.com Elektronikproduktion | 04 März 2013

Obama leitet Zwangssparen ein

Nach dem Scheitern der Verhandlungen im Budgetstreit hat nun US-Präsident Barack Obama massive Etatkürzungen in Gang gesetzt. Und das mit massiven Folgen für die Wirtschaft.

Allein bis Oktober müssen Ausgaben in Höhe von USD 85 Milliarden (rund EUR 65 Milliarden) gestrichen werden. Hier kommt das sogenannte Rasenmäherprinzip zur Anwendung. Hunderttausende Arbeitsplätze seien in Gefahr. Die ersten Unternehmen haben bereits vor Konsequenzen gewarnt. Die pauschalen Ausgabenkürzungen, in den USA Sequester genannt, waren 2011vom Kongress beschlossen worden. Sie mussten bis Freitagabend, 23.59 Uhr Ortszeit, in Kraft gesetzt werden, sollte man sich nicht bis dahin auf ein Sparprogramm habe einigen können. Insgesamt sind in den kommenden zehn Jahren Einsparungen in Höhe von USD 1,2 Billionen vorgesehen. Betroffen ist vor allem der Verteidigungshaushalt. Lockheed Martin ist eines der ersten Unternehmen, die bereits Sparmassnahmen angekündigt haben. Stellenstreichungen - obwohl nicht detailliert angekündigt - wurden erwähnt. Weitere Berufsgruppen, in denen Ausgabenkürzungen zu spüren sein werden, sind Lehrer und Fluglotsen. Sie müssen in Zwangsurlaub gehen oder werden entlassen.
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2019.04.20 11:13 V13.1.0-1