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© alexandr malyshev dreamstime.com Analysen | 19 Februar 2013

Deutsche Bauelemente-Distribution bleibt optimistisch

Zwar stabilisierte sich die Lage am deutschen Bauelemente-Distributionsmarkt auch im vierten Quartal 2012 weiter, doch schlug der schwache Jahresanfang auf das Gesamtergebnis für 2012 durch.

Das Jahr endete für die Branche mit einem Minus von 10 Prozent. Die Book-to-Bill-Rate (Verhältnis Auftragseingang zu Umsatz) lag im vierten Quartal bei 1,07 und lässt damit erstmals wieder Hoffnung schöpfen für eine positivere Entwicklung in 2013. Der Umsatz der im FBDi gemeldeten Unternehmen lag im vierten Quartal mit 611 Millionen Euro nur noch um 3,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurück, das Gesamtjahr endete mit 2,76 Milliarden Euro (-10 Prozent). Die Aufträge wuchsen im abgelaufenen Vierteljahr um 10,2 Prozent auf 651 Millionen Euro. Obwohl die Tendenz in allen Produktbereichen zum Jahresende hin wieder fast ausgeglichen war, ließen die Halbleiter übers Jahr gesehen mit einem Minus von über 12 Prozent am meisten Federn. Unterm Strich blieb ein Gesamtumsatz von 1,91 Milliarden Euro. Etwas "positiver" lief es bei dem Passiven Komponenten mit einem Minus von 7.4 Prozent und einem Jahresumsatz von knapp 400 Millionen Euro. Die Elektromechanik schloss 2012 mit -5,7 Prozent bei 288 Millionen Euro Umsatz ab. Stromversorgungen verbuchten ein Minus von 4,4 Prozent bei einem Umsatz von 55 Millionen Euro. Als einziger Wachstumsmarkt verblieben die Displays mit einem Jahresplus von 15 Prozent bei 80 Millionen Euro Umsatz. Die Umsatzverteilung zwischen den Komponentengruppen blieb gleich: der Halbleiteranteil am FBDi-Total lag im ersten Halbjahr bei 69 Prozent, die Passiven bei 14 Prozent, Elektromechanik bei 11 Prozent, Displays bei 3 Prozent und Stromversorgungen bei 2 Prozent. Die Schwankungsbreite bewegt sich im üblichen konjunkturellen Rahmen.
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