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Allgemein | 24 November 2006

Siemens bekommt Enterprise Networks nicht los

Eigentlich wollte Siemens die Netzwerksparte Enterprise Networks bis Ende 2006 verkaufen, bislang ist aber kein Abnehmer in Sicht.
Bereits seit Monaten versucht Siemens die defizitĂ€re Netzwerksparte Enterprise Networks entweder zu verkaufen oder in ein Joint Venture einzubringen. Auf der Jahrespressekonferenz Anfang November musste Klaus Kleinfeld jedoch eingestehen, dass kein KĂ€ufer in Sicht sei. Vor rund zwei Wochen hatte Siemens anscheinend die Verhandlungen mit dem letzten Interessenten, einem Konsortium der Beteiligungsgesellschaften Permira und Apollo Management, abgebrochen. Diese hatten angeblich wie beim Verkauf von Siemens Mobile den taiwanischen Konzern Benq einen dreistelligen Millionenbetrag als Mitgift sowie eine LiquiditĂ€tsgarantie gefordert haben. Siemens habe darauf hin die Verhandlungen abgebrochen, um nicht erneut ein Ă€hnliches Debakel zu erleiden. Nach Aussagen von Siemens verhandelt das Unternehmen jedoch mit mehreren Interessenten weiter ĂŒber den Verkauf seiner Unternehmensnetzsparte.
Der Bereich Enterprise Networks ist mit rund 16.000 Mitarbeitern der letzte Rest des einst grĂ¶ĂŸten Siemens-Bereichs Communications. Die Carrier-Sparte wurde bereits in einem Gemeinschaftsunternehmen mit Nokia eingebracht, das Segment Wireless Moduls in die Automatisierungsparte A&D integriert und die Handy-Sparte wurde an Benq ĂŒbereignet.
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