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Elektronikproduktion | 30 April 2012

Letzter Tag für Xenterio Offenburg

Nach jahrelangem Überlebenskampf schliessen sich die Türen beim Elektronik-Dienstleister Xenterio heute endgültig.

Bereits im vergangenen September hatte das Unternehmen Insolvenz angemeldet. Der letzte mögliche Investor war im Januar abgesprungen. Eine wechselvolle Geschichte geht zu Ende Seit der Gründung des Standorts im Jahr 1963 hat das Unternehmen zahlreiche Namensänderungen hinter sich. Die Zahl der Eigner ist eben so gross. Zu Beginn gehörte das Werk AEG Telefunken, nur um später dann zu ANT Nachrichtentechnik; dann folgte Bosch. Dann Marconi, Elcoteq und zum Schluss Xenterio. Zu Glanzzeiten waren am Standort rund 1'400 Mitarbeiter beschäftigt. Mit jedem neuen Eigner halbierte sich die Zahl jedoch. Als Marconi die Firma im Jahr 2000 übernahm, arbeiteten insgesamt 900 Menschen am Standort. 2007 - unter Elcoteq - waren es noch 360. Bei Xenterio - übernahm den Standort 2008 - waren es dann nur noch 120. Heute - 30. April 2012 - ist auch für die verbliebenen Mitarbeiter endgültig Schluss.
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