Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Komponenten | 16 Februar 2011

University of Texas at Austin erforscht Intelligente Textilien mit AIXTRON Black Magic

Die University of Texas at Austin forscht neuerdings mit einer 4-Zoll Black Magic von AIXTRON. Ende 2010 wurde die neue PECVD-Anlage im universitätseigenen Forschungszentrum in Betrieb genommen.
„Für ein von der Regierung gefördertes Projekt im Bereich elektronischer Textilien benötigten wir eine geeignete CVD-Anlage, die Kohlenstoff-Nanoröhren und Graphen-Dünnfilme schnell, zuverlässig und mit gleichbleibend hoher Qualität herstellen kann", erklärt Dozent Deji Akinwande. „Ich bin überzeugt, dass AIXTRON die beste skalierbare und flexible technologische Lösung für die Herstellung dieser Dünnfilme hat."

Im Forschungszentrum für Mikroelektronik analysieren Deji Akinwande und Professor Rod Ruoff im Rahmen verschiedener Projekte Materialien für die flexible Elektronik. Kohlenstoff-Nanoröhren und Graphen werden dabei immer stärker verwendet, weil sie sich aufgrund ihrer einzigartigen elektrischen und elektronischen Eigenschaften als Elektroden, Sensormaterialien oder Bauelemente mit hoher Elektronenbeweglichkeit eignen. Darüber hinaus können sie extrem dünn und äußerst transparent produziert werden und behalten ihre Materialeigenschaften – selbst wenn sie gebogen werden.

Das Forschungszentrum für Mikroelektronik wurde 1983 gegründet. Auf einer Fläche von über 1.000 Quadratmetern steht modernstes Equipment für die Halbleiterproduktion zur Verfügung, mit Reinräumen der Klassen 100 und 1000 sowie Charakterisierungslabore auf knapp 1.500 Quadratmetern Fläche. Mit fünfzehn Fakultäten und 120 Studenten gilt es als eines der führenden Exzellenzzentren auf dem Gebiet der Graphenforschung.

Als elektronische Textilien werden Stoffe bezeichnet, in die sich Computer, digitale und elektronische Komponenten implementieren lassen. Klassische Bauteile, wie elektrische Leitungsdrähte, integrierte Schaltungen, LEDs oder konventionelle Batterien, werden in die Kleidung integriert. Die elektronische Funktion kann aber auch direkt in die Textilfaser eingewoben werden. Man unterscheidet Textilien mit passiven Funktionen – etwa einfache Kabel, die als Leitungsbahnen fungieren – von weiterentwickelten Fasern mit integrierten Transistoren, Dioden oder Solarzellen. E-Textilien sind in der Lage, Signale zu empfangen oder auszugeben, auf die Umwelt zu reagieren, Informationen zu speichern und Impulse auszulösen.

Kommentare

Kritische Kommentare sind erlaubt und auch erwünscht. Diskussionen sind willkommen. Beschimpfungen, Beleidigungen und rassistische / homophobe und verletzende Äusserungen sind nicht erlaubt und werden entfernt.
Weiterführende Erläuterungen finden Sie hier.
Weitere Nachrichten
2018.06.15 00:12 V9.6.1-1