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Komponenten | 05 August 2009

Epcos reduziert EBIT-Verlust auf minus 24 Millionen

Die GeschĂ€ftsentwicklung von EPCOS hat sich im 3. Quartal des GeschĂ€ftsjahres 2009 (1. April bis 30. Juni 2009) gegenĂŒber Vorquartal verbessert, blieb jedoch unter dem Niveau des Vorjahresquartals.
Der Umsatz konnte im Vergleich zum 2. Quartal 2009 um 6% auf 279 Millionen EUR gesteigert werden. Der Verlust beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wurde gegenĂŒber Vorquartal um 18 Millionen EUR auf minus 24 Millionen EUR reduziert. GegenĂŒber Vorquartal stieg im 3. Quartal 2009 der Umsatz mit Kunden aus der Automobil-Elektronik – von einem sehr niedrigen Niveau ausgehend – um nahezu 20% und damit am stĂ€rksten. Diese Zunahme ist unter anderem darin begrĂŒndet, dass Kunden ihre BestĂ€nde an Bauelementen, die sie in den vorangegangenen Quartalen teilweise ĂŒbertrieben stark reduziert hatten, inzwischen wieder auffĂŒllten. Außerdem haben staatliche Förderprogramme die Nachfrage nach Neuwagen belebt. In der Folge erhöhten Kfz-Hersteller ihre Produktionszahlen, wodurch auch der Bedarf an elektronischen Bauelementen zugenommen hat. Um jeweils rund 10% ist der Umsatz mit Produkten fĂŒr die Konsum-Elektronik und die Informations- und Kommunikationstechnik gestiegen. In etwa stabil verlief das GeschĂ€ft mit Bauelemente-Distributoren. Lediglich der Umsatz mit der Industrie-Elektronik hat sich weiter abgeschwĂ€cht. Dies ist auf den gesunkenen Bauelementebedarf der Hersteller von Indus-triemaschinen und -anlagen zurĂŒckzufĂŒhren; der Umsatz mit Produkten fĂŒr die Energie- und Beleuchtungstechnik blieb dagegen stabil. Nach Regionen betrachtet ist der Umsatz in Asien um rund 20% und damit am stĂ€rksten gewachsen. Darin schlug sich vor allem die positive GeschĂ€ftsentwicklung mit Produkten fĂŒr die Konsum-Elektronik sowie die Informations- und Kommunikationstechnik nieder. In Deutschland stieg der Umsatz prozentual einstellig, was insbesondere durch die Belebung des GeschĂ€fts mit Kunden aus der Automobil-Elektronik bedingt war. Im europĂ€ischen Ausland ging der Umsatz prozentual einstellig zurĂŒck, im NAFTA-Raum um rund 15%. Umsatz nach GeschĂ€ftssegmenten WĂ€hrend im Segment Kondensatoren und InduktivitĂ€ten der Umsatz um 1% auf 118 Millionen EUR stieg, konnte er im GeschĂ€ft mit keramischen Bauelementen um 9% auf 77 Millionen EUR gesteigert werden. Der wesentliche Treiber dieser positiven Entwicklung war in beiden FĂ€llen die Zunahme des Bauelementebedarfs in der Automobil-Elektronik. Bei den OberflĂ€chenwellen-Komponenten fiel die Umsatzsteigerung mit einem Plus von 10% auf 84 Millionen EUR am stĂ€rksten aus. Das Wachstum war sowohl in der höheren Nachfrage nach Multimedia-Filtern als auch nach Filtern und Modulen fĂŒr MobilfunkgerĂ€te begrĂŒndet. Umsatz nach GeschĂ€ftssegmenten Im Vorjahresvergleich mussten alle GeschĂ€ftssegmente prozentual zweistellige Umsatzeinbußen hinnehmen. Im Segment Kondensatoren und InduktivitĂ€ten wurde die Umsatzentwicklung wesentlich von dem schwachen GeschĂ€ft mit der Industrie- und Automobil-Elektronik geprĂ€gt. In Summe sank der Umsatz mit Kondensatoren und InduktivitĂ€ten um 18%. Bei den Keramischen Bauelementen fiel der UmsatzrĂŒckgang mit einem Minus von 39 Prozent am stĂ€rksten aus. Wie in den beiden vorangegangenen Quartalen des laufenden GeschĂ€ftsjahres war dies im Wesentlichen in der sehr schwachen Nachfrage aus der Automobil-Elektronik begrĂŒndet. Im Segment OFW-Komponenten lag der Umsatz 13% unter Vorjahreswert. Mit der moderaten Steigerung bei Filterprodukten fĂŒr Mobilfunkanwendungen konnte das schwache GeschĂ€ft mit Modulen und Multimedia-Filtern nicht ausgeglichen werden.
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