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Markt |

EX-ASML-Chef bleibt im Chips-Streit skeptisch

Der Ex-Vorstandschef des niederländischen Chip-Ausrüsters ASML, Peter Wennink, sieht kein baldiges Ende des Streits zwischen den USA und China beim Thema Computerchips. Da geopolitische Interessen auf dem Spiel stünden, könnte sich der Konflikt noch über Jahrzehnte hinziehen, hat Wennink dem niederländischen Radiosender BNR gesagt.

Der Zwist sei ideologisch und beruhe nicht auf Fakten. Für ASML, das seit 30 Jahren Kunden und Mitarbeitende in China habe, sei das schwierig, schließlich habe man damit auch Verpflichtungen. ASML sei ein Unternehmen, in dem die Interessen der Beteiligten ausgewogen berücksichtigt werden müssten. Wenn Ideologie das durchschneide, habe er Probleme damit. Wennink hatte ASML im April nach zehn Jahren an der Spitze verlassen.

Um den technologischen und militärischen Aufstieg Chinas zu bremsen, haben die USA in den vergangenen Monaten den Export von modernen Computerchips, Anlagen zu deren Produktion und anderer Hochtechnologie eingeschränkt. Dieser Initiative schlossen sich auch Japan und die Niederlande an, wo ASML seinen Sitz hat. Die USA haben auch versucht, ASML daran zu hindern, bereits an chinesische Kunden verkaufte Geräte zu warten.


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2024.06.13 13:49 V22.4.55-2