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HEIDELBERG startet Serienproduktion für neue Ladesäule

Deutschland braucht auf Sicht deutlich mehr Ladestellen für Elektroautos. Eine Studie der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur beziffert die Zahl auf bis zu 840.000 im Jahr 2030. Von diesem stark steigenden Bedarf möchte auch die Heidelberger Druckmaschinen AG profitieren.

Die ersten eichrechtskonformen AC-Ladesäulen ihres Tochterunternehmens Amperfied GmbH hat HEIDELBERG bereits erfolgreich an Kunden ausgeliefert – ein bedeutender Meilenstein sei das auf dem Weg, sich als Lösungsanbieter für Ladeinfrastrukturprojekte zu etablieren, schreibt der Konzern. Die Ladesäule connect.public bietet zwei Ladepunkte mit einer Leistung von bis zu 22 kW pro Ladepunkt und eignet sich somit ideal für öffentliche Parkplätze, Unternehmen, Einzelhandel, Hotellerie und Kommunen. Ihr barrierefreies Design, das vom TÜV zertifiziert wurde, ermöglicht auch mobilitätseingeschränkten Personen einen einfachen Zugang.

„Rund ein Drittel der Pkw-Fahrer in Deutschland hat nach eigenen Angaben keinen festen Stellplatz in unmittelbarer Nähe der Wohnung. Sie sind auf öffentliche und halböffentliche Ladeinfrastruktur angewiesen. Deshalb ist es wichtig, nach Ladestationen für Eigenheime, nun auch Ladeinfrastruktur für den öffentlichen Bereich auszubauen“, sagt Dr. Ludwin Monz, Vorstandsvorsitzender von HEIDELBERG. 

Damit auch Menschen ohne heimische Wallbox in Zukunft Elektroautos nutzen können, braucht Deutschland leistungsstarke Ladesäulen entlang der Autobahnen und insbesondere ein flächendeckendes Netz an öffentlichen Ladestationen mittlerer Stärke in Parkhäusern sowie in Wohnquartieren. Mit heute rund 100.000 gemeldeten öffentlichen Ladestationen sei die Verfügbarkeit noch lange nicht an den Bedarf angepasst.

„Die connect.public markiert einen bedeutenden Meilenstein auf unserem Weg zum Lösungsanbieter für umfassende Ladeinfrastrukturprojekte. Diese Ladesäule ermöglicht durch ihre ergonomische und barrierefreie Gestaltung das Laden für alle und senkt damit die Hürden zur Nutzung der Elektromobilität erheblich“, so Davide Ghione, CEO der Amperfied GmbH.

Die connect.public ist auf die Anforderungen der deutschen Ladesäulenverordnung (LSV) vorbereitet, die ab dem 1. Juli 2024 ein Kreditkartenterminal zum sogenannten Ad-hoc-Laden vorschreibt. Ein optionales externes Kartenterminal ermöglicht das spontane Laden ohne Registrierung oder App – kontaktlos und sicher per Kredit-, Debitkarte oder Mobile Payment. 

 


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2024.02.28 11:54 V22.3.46-2