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Nvidia profitiert weiter von KI-Boom

Weil weiterhin ein großer Bedarf an Spezialchips für Künstliche Intelligenz (KI) herrscht, segelt Nvidia weiter mit Rückenwind. Enttäuschende Aussagen zum China-Geschäft überschatteten den Umsatz- und Gewinnsprung des weltweit wertvollsten Halbleiterkonzerns allerdings.

Das machte sich auch kurzzeitig auf dem Aktienmarkt bemerkbar. Das Nvidia-Papier verlor im nachbörslichen US-Geschäft etwa ein Prozent, lag damit aber immer noch etwa 240 Prozent über dem Niveau vom Jahreswechsel. Wegen der verschärften US-Auflagen für Chip-Exporte nach China und andere Regionen wie den Nahen Osten seien die Aufträge von dort zurückgegangen, so Finanzchefin Colette Kress. Der anhaltend hohe Bedarf in anderen Regionen mache dies aber mehr als wett, schreibt Reuters. Außerdem entwickelt Nvidia Analysten zufolge neue KI-Chips speziell für die Volksrepublik, um den aktuellen Anforderungen gerecht zu werden.

Nvidia äußerte sich zuversichtlich, die unverändert große Nachfrage befriedigen zu können. Hierfür habe sich das Unternehmen bei Auftragsfertigern wie TSMC verbindliche und nicht stornierbare Bestellungen platziert. Damit werde eine bevorzugte Belieferung sichergestellt.

Im abgelaufenen Quartal verdreifachte sich der Umsatz des US-Konzerns den Angaben zufolge auf 18,12 Milliarden Dollar. Zum Jahresabschluss stellte Nvidia Erlöse von 20 Milliarden Dollar, plus/minus zwei Prozent, in Aussicht. Analysten hatten jeweils mit rund zwei Milliarden Dollar weniger gerechnet. 


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2024.02.28 11:54 V22.3.46-2