Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
© Infineon Markt |

Auch Übernahmen sind ein Thema für Infineon

Infineon steht vor dem Bau eines neuen Werks in Dresden. Gleichzeitig denkt Konzern-Chef Jochen Hanebeck aber auch über Übernahmen nach. Dafür könne er sich Investitionen von mehreren Milliarden Euro vorstellen. Das hat Hanebeck in einem Interview mit der FAZ gesagt.

Jede Ergänzung müsse neben dem strategischen Aspekt auch kulturell zum Unternehmen passen und finanziell Sinn ergeben. Zwar habe Infineon schon eine sehr gute Position im Bereich Leistungshalbleiter. Aber nichts ist sei gut, dass man es nicht noch verbessern könne - beispielsweise in den Bereichen Sensorik, bei Mikrocontrollern, bei Konnektivität oder auch bei Software und Künstlicher Intelligenz. Es gebe eine ganze Reihe von Feldern, die man definiert habe und wo aktiv gesucht werde, um das Portfolio weiter auszubauen, so Hanebeck gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Bei Infineon könne man sich vorstellen, dass beispielsweise Start-ups, die nicht ausreichend durchfinanziert seien, sich einem Konzern anschließen wollen. Man halte zwar laufend Ausschau nach Unternehmen, die zum Konzern passen. Zu einzelnen Kandidaten wolle sich Hanebeck aber nicht äußern.

Der Investitionsschwerpunkte liege im Bereich der Leistungshalbleiter mit dem Schwerpunkt auf Siliziumkarbid und Galliumnitrid, ein weiterer betreffe Halbleiter zur Reduzierung des Stromverbrauchs in Datenzentren. Auf der einen Seite wolle die Welt mehr und mehr Rechenleistung. Auf der anderen Seite solle diese Rechenleistung effizient und grün sein. Das sogenannte Green Computing sei für Forscher und Entwickler geradezu ein Eldorado, so Hanebeck im FAZ-Interview.

Weitere Nachrichten
2023.01.25 00:30 V20.12.1-1