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© SCHURTER Design Analysen | 19 April 2022

Starker Jahresabschluss 2021 der SCHURTER Gruppe

Die SCHURTER Gruppe meldet ein Rekordjahr. Das Unternehmen wuchs um 14,2 Prozent - von CHF 259,3 Millionen auf CHF 296,1 Millionen. Das hat SCHURTER jetzt mitgeteilt.

Die Marktregion Schweiz/Südeuropa verzeichnete gegenüber 2020 ein Plus von 13,6 Prozent. Osteuropa mit +24,6, Nordeuropa mit +9,7 sowie India/West Asia mit +48,5 Prozent konnten teilweise einen deutlichen Anstieg gegenüber 2020 verbuchen. Deutschland mit +4,1 Prozent hat insbesondere bei den Eingabesystemen wenig Nutzen vom generellen Aufschwung erzielen können, kompensiere dies jedoch durch das starke Vorjahresgeschäft der Medizintechnik, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die Märkte in Asien und den USA verzeichneten mit Asia-Pacific +19,0 und Amerika mit +36,8 Prozent wiederum große Zuwächse, welche auf die hohe Nachfrage bei den globalen Distributoren und deren vorausschauenden Lagerbewirtschaftung beziehungsweise -verfügbarkeit zurückzuführen seien. Die strategische Geschäftseinheit Solutions habe vermehrt unter Fehlmaterial gelitten. Dennoch habe sie wichtige Projekte realisieren und nach einem schwachen Jahr 2020 im Berichtsjahr wieder zulegen können. Bei den Eingabesystemen sind die pandemiebedingten Zusatzbestellungen der Medizintechnik ausgeblieben, was zu einem marginalen Rückgang gegenüber dem Vorjahr führte. 

Die langfristigen Zielsetzungen seien nicht vernachlässigt worden und der Ausbau der Standorte Luzern, Ungarn und Indien sowie die Umsiedelung von SCHURTER in China (Shenzhen) in ein um ein Vielfaches größeres Gebäude hätten erfolgreich durchgeführt werden können.

Der Gewinn nach Steuern 2021 lag mit CHF 22,3 Millionen deutlich über dem Vorjahreswert (CHF 9,4 Millionen). Bezogen auf den Umsatz lagen sowohl Profit +7,5 Prozent (+3,6 Prozent) als auch Cashflow +11,3 Prozent (+8,1 Prozent) mit CHF 33,5 Millionen (CHF 20,9 Millionen) klar über den Zielsetzungen der Aktionäre. Das EBIT lag mit +9,7 Prozent (+5,4 Prozent) im oberen Bereich der von der MEM-Industrie als branchenüblich bezeichneten Kenngröße.

Die Fertigungsstandorte Tschechien in Železný Brod und Jihlava konnten um 10 beziehungsweise 18,4 Prozent zulegen, China (Shenzhen) um 22,6 Prozent, Ungarn um 18,2 Prozent und Indien um 42,0 Prozent. Die Rekrutierung zusätzlicher Fachpersonen in Osteuropa gestalte sich allerdings schwierig, da der Arbeitsmarkt fast komplett ausgetrocknet sei. 

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2022.04.25 14:34 V20.5.16-2