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© Nissan Markt | 12 April 2022

Nissan beschleunigt Entwicklung von Feststoffbatterien

Nissan treibt die Entwicklung leistungsfähigerer Hochvoltakkus für Elektrofahrzeuge voran. Der japanische Automobilhersteller hat den Prototypen einer Produktionsanlage für laminierte Feststoffbatterien vorgestellt. Als Teil des Nissan Forschungszentrums in der japanischen Präfektur Kanagawa soll die Fertigungsstätte die Markteinführung der innovativen Batterietechnik bis 2028 ermöglichen, heißt es in einer Mitteilung.

Im selben Jahr will das Unternehmen im Rahmen seiner langfristigen Vision „Nissan Ambition 2030“ ein Elektrofahrzeug mit selbst entwickelten Feststoffbatterien auf den Markt bringen. Hierfür soll bereits im Geschäftsjahr 2024 eine erste Fertigungslinie im Stammwerk in Yokohama eingerichtet werden. Wie diese aussehen soll und welche Materialien und welcher Herstellungsprozess erforderlich sind, wird in der nun vorgestellten Prototypen-Anlage untersucht. 

Nissan erwartet, dass die Kosten für Feststoffbatterien bis zum Geschäftsjahr 2028 auf rund 69 Euro pro kWh und im nächsten Schritt sogar auf rund 59 Euro pro kWh sinken werden. Dadurch wären die Kosten für Elektrofahrzeuge mit denen benzinbetriebener Fahrzeuge vergleichbar.

Feststoffbatterien könnten die Popularität und Akzeptanz von Elektrofahrzeugen weiter steigern. Sie haben eine etwa doppelt so hohe Energiedichte wie herkömmliche Lithium-Ionen-Batterien, weisen dank einer besseren Auf- beziehungsweise Entladung aber deutlich kürzere Ladezeiten auf. Da weniger teure Materialien für die Produktion erforderlich sind, würden darüber hinaus die Kosten sinken. Die Kombination dieser Vorteile erhöhe die Wettbewerbsfähigkeit von Elektromobilität und mache sie auch für weitere Fahrzeugklassen und -segmente wie Pick-ups attraktiv.

„Nissan ist führend in der Elektrifizierung dank einer breiten Forschungs- und Entwicklungsarbeit, die von Batteriematerialien auf molekularer Ebene bis hin zur Konzeption sicherer und leistungsstarker Elektrofahrzeuge reicht. Unsere Initiativen umfassen auch die Entwicklung von Städten, in denen Elektroautos als Speicherbatterien eingesetzt werden“, sagt Kunio Nakaguro, als Executive Vice President für Forschung und Entwicklung bei Nissan zuständig.

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