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© ATEcare Service GmbH Co. KG Markt | 02 September 2021

Es kann und wird nicht so bleiben wie es ist!

Lieferketten sind pandemiebedingt derzeit ein ganzes Stück weit von bislang gewohnten Rhythmen entfernt. „Forecasts lassen sich aktuell und wohl auch in nächster Zeit mit dem Blick in die Glaskugel gleichsetzen“, sagt Olaf Römer, Geschäftsführer der ATEcare Service GmbH Co. KG.

„Vielfach ist zwar bekannt, welche Bedarfe bestehen. Wann, in welchem Umfang und wie kurzfristig diese abgerufen werden, lässt sich jedoch kaum prognostizieren“, fügt Römer hinzu. „Verfügen Unternehmen über einen ausreichend hohen Lagerbestand, können sie zuversichtlich auf das verbleibende Halbjahr und eventuell sogar darüber hinaus bis ins Jahr 2023 blicken. Auf andere Unternehmen wirkt sich die aktuelle Lieferthematik hingegen negativ aus.“ Umlernen ist unerlässlich Lieferketten sind umso störanfälliger, je globaler sie werden. Trotzdem sind Unternehmen weltweit von Lieferungen aus Fernost abhängig. Der Ruf nach lokal produzierten Komponenten verwundert daher nicht. „Lange Zeit galten aus China importierte Waren als vergleichsweise preisgünstig. Jedoch steht für viele Unternehmer die Möglichkeit der kostengünstigen Produktion längst nicht mehr an erster Stelle. Vielmehr sehen große, international agierende Unternehmen das Reich der Mitte als attraktiven Absatzmarkt“, hebt Römer hervor. Dabei bedient die zweitgrößte Volkswirtschaft vorrangig den eigenen, stark wachsenden Markt. Außerdem lassen sich dort nur Produkte vermarkten, die in China hergestellt werden. Gleichwohl hat sich das Land innerhalb kürzester Zeit insbesondere für die Automobilindustrie zu einem wichtigen Handelsplatz entwickelt. Hiesige Unternehmen unterhalten deshalb oftmals Niederlassungen und Produktionsstätten vor Ort. Ambitionen, Fertigungen wieder nach Europa zu verlagern gibt es hingegen kaum. Schließlich werden auch zukünftig in NanoFabs produzierte Massenprodukte wie zum Beispiel Mobiltelefone nicht in Deutschland hergestellt werden. Dennoch sollten mittelständische deutsche Unternehmen die Marktlage nicht allzu pessimistisch sehen. Vielmehr geht es darum, die hierzulande mit einer extrem hohen Geschwindigkeit erforschten und entwickelten Innovationen im Blick zu behalten. Etwa die in einem Auto verbaute Elektronik. So sind neu auf den Markt kommende Fahrzeuge vollautomatisiert, wobei sich Schalter, Motoren und Getriebe ausschließlich über die Mittelkonsole handhaben lassen. Auch die Bedienung neuer Elektrofahrzeuge soll demnächst anhand großer Touchdisplays erfolgen. Zukünftig sind hier somit wesentlich weniger Bauteile erforderlich. Erste Indikatoren für diesen Trend lassen sich an Fertigungslinien ablesen, die oftmals auf Jahre hinaus vorab geplant werden. Zeitgleich ist es gegenwärtig nicht möglich zu prognostizieren, bis wann sich die aktuelle Marktlage normalisieren wird. „Insbesondere die deutsche Automobilindustrie hat dennoch in vielen Dingen die Nase vorne“, ist Römer überzeugt. „Deutsche Unternehmen entwickeln schließlich nach wie vor vielfältige Neuheiten und beeinflussen somit zukünftige Innovationen maßgeblich.“
Autor: Olaf Römer ATEcare vertreibt mit dem vollautomatischen, roboterbasierten System aus dem Hause Kitov nicht nur eines der modernsten Sichtprüfungssysteme, die der Markt momentan zu bieten hat. Als Partner internationaler Anbieter von Test- und Inspektionslösungen entwickeln die Experten gemeinsam mit ihren Kunden außerdem optimale Prüfstrategien, setzen diese in Hard- und Software um und kümmern sich um die effiziente Einbindung in die Elektronikfertigung. Olaf Römer kann somit neben technischem Know-how auch langjährige Erfahrung vorweisen, wenn es um die Steuerung von Prozessketten geht.
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