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© Meyer Burger Markt | 20 August 2021

Meyer Burger startet den Vertrieb von Solarmodulen

Meyer Burger hat die strategische Transformation des Geschäftsmodelles innerhalb des gesetzten Zeitrahmens abgeschlossen und den Vertrieb seiner Hochleistungs-Solarmodule gestartet. Nach der Vorstellung der Meyer Burger-Solarmodule für das Dachanlagen-Segment entwickele sich der Bestellungseingang höchst erfreulich, schreibt das Unternehmen in einer Pressemitteilung.

Meyer Burger sei derzeit mit den vorliegenden Bestellungen bis weit ins vierte Quartal 2021 hinein vollständig ausverkauft. Die erzielten Preise entsprächen den Erwartungen. Zudem konnte Meyer Burger bereits früher als geplant erste Pilotprojekte im Bereich Solarkraftwerke und große Industrie-Dachanlagen gewinnen. Die Kundenliste von Meyer Burger umfasst inzwischen rund 30 Kunden, darunter sind marktführende Großhändler wie BayWa r.e., Krannich Solar, IBC Solar, Sonepar, Memodo in Europa sowie der US-Großhändler CED Greentech. Damit sind Meyer Burgers Produkte in mehr als 60 Länderniederlassungen von Großhändlern vertreten. Parallel zum Hochfahren der Produktion und nach Zertifizierung der Module konnte mit der Auslieferung erster Module Ende Juli begonnen werden. Die Fertigungen an beiden Standorten laufen inzwischen im kontinuierlichen Schichtbetrieb rund um die Uhr. Fehlende, für den plangemäßen Hochlauf der Fabriken notwendige Standardkomponenten hätten jedoch die Inbetriebnahme einzelner Teile der Produktionslinien verzögert und verringerten derzeit die Hochlaufgeschwindigkeit der Fabriken. Diese Teile sind zwischenzeitlich geliefert worden. Meyer Burger rechnet trotzdem nicht mehr damit, die volle Produktionskapazität wie angestrebt Ende August zu erreichen, sondern wenige Wochen später. Bereits bis zum Juli 2021 konnte zudem die Finanzierung für einen beschleunigten Ausbau der Produktionskapazität gesichert werden. Dies ermögliche es dem Unternehmen, schneller kritische Skaleneffekte zu erreichen und auch die eigene Fertigung von Produktionsequipment kontinuierlicher auszulasten und damit effizienter zu operieren. Mit vorhandenen Bestandsmitteln, dem Konsortialkreditvertrag über 125 Millionen Euro, dem Factoringvertrag über 60 Millionen Euro und zusätzlichen Mitteln aus der Kapitalerhöhung in Höhe von 80 Millionen CHF und der grünen Wandelanleihe in Höhe von 145 Millionen Euro sei das weitere kontinuierliche Wachstum des Unternehmens abgesichert. Meyer Burger plant, bereits Ende 2022 je 1,4 GW Zell- und Modulproduktionskapazität zu erreichen und damit auch die Lücke zwischen Modul- und Zellkapazität zu schließen. Geplant ist ab diesem Zeitpunkt eine jährliche Modulproduktionskapazität von ca. 1 GW in Freiberg und zunächst ca. 0,4 GW an einem zweiten, ausbaufähigen Modulproduktionsstandort. Die Entscheidung zum zweiten Produktionsstandort wird noch im dritten Quartal 2021 angestrebt. Die Resultate des ersten Halbjahres 2021 reflektieren die strategische Neuausrichtung des Geschäftsmodells. Während die Umsätze unter dem alten Geschäftsmodell mit insgesamt 18,0 Millionen CHF (H1 2020: 51,0 Millionen CHF) ausliefen, erzielt Meyer Burger ab Beginn des zweiten Halbjahres 2021 erste Umsätze mit Solarmodulen.Das erwirtschaftete EBITDA betrug -30,9 Millionen CHF (H1 2020 angepasst: -25,5 Millionen CHF). Mit Abschreibungen und Wertberichtigungen, dem Finanzergebnis sowie dem anteiligen Ergebnis assoziierter Unternehmen und Steuern ergab sich ein Halbjahresergebnis von -37,2 Millionen CHF (H1 2020 angepasst: -37,4 Millionen CHF). Per 30. Juni 2021 lag die Bilanzsumme bei 273,5 Millionen CHF (31.12.2020: 296,8 Millionen CHF) mit einer Eigenkapitalquote von 82,2 Prozent (31.12.2020: 87,5 Prozent). Der weltweite Solarmarkt wachse dynamisch weiter, trotz COVID-Pandemie und in der Folge steigenden Solarmodulpreisen. Aufgrund der nachhaltig wettbewerbsfähigen Stromgestehungskosten sowie der Klimafreundlichkeit der Solarenergieerzeugung könne auch weiterhin eine zunehmende Nachfrage nach Solarenergie im Zuge der Transformation der konventionellen Energieerzeugung hin zu erneuerbaren Energien erwartet werden, heißt es abschließend.
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