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© Volvo Cars Markt | 22 Juli 2021

Volvo Cars übernimmt vollständig chinesische Produktionsstätten und Vertriebsorganisation

Volvo Cars will die Produktion und den Vertrieb in China vollständig in die eigenen Hände nehmen. Der schwedische Automobilhersteller beabsichtigt deshalb, die bislang von der Geely Holding gehaltenen Anteile an den chinesischen Joint Ventures beider Unternehmen komplett zu übernehmen. Das hat Volvo jetzt mitgeteilt.

Durch die mit der Volvo Muttergesellschaft Geely Holding getroffene Vereinbarung würden die entsprechenden Fertigungsstätten und Vertriebsaktivitäten im Reich der Mitte vollständig auf Volvo übergehen. Der Erwerb von weiteren 50 Prozent an der Daqing Volvo Car Manufacturing Co., Ltd., und der Shanghai Volvo Car Research and Development Co., Ltd., stärke die Position von Volvo Cars in China – einer der am schnellsten wachsenden Regionen weltweit und größter Markt für Volvo. Obwohl die beiden Joint Ventures schon heute vollständig in den Jahresabschlüssen der Volvo Car Group berücksichtigt werden, verbessere die Übernahme sowohl das Nettoergebnis als auch das Eigenkapital des Unternehmens. „Mit dieser Vereinbarung wird Volvo Cars der erste bedeutende nicht-chinesische Automobilhersteller mit voller Kontrolle über seine chinesischen Aktivitäten“, sagt Håkan Samuelsson, Präsident und CEO von Volvo Cars. „Volvo Cars und die Geely Holding evaluieren kontinuierlich den besten Weg ihrer Zusammenarbeit und ihrer Strukturen innerhalb des Konzerns. Das schafft eine klarere Gesellschafter-Struktur sowohl bei Volvo Cars als auch bei der Geely Holding“, ergänzt Daniel Donghui Li, CEO der Geely Holding. Volvo Cars ist in China in den letzten Jahren deutlich schneller gewachsen als der Gesamtmarkt. 2020 verkaufte das Unternehmen gut 166.000 Fahrzeuge in China, was einer Steigerung von 7,5 Prozent gegenüber 2019 entspricht und den achten Verkaufsrekord in Folge markiert, heißt es weiter. Im ersten Halbjahr 2021 kletterte der Absatz um 44,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum - selbst im Vergleich zu dem nicht von der Corona-Pandemie geprägten ersten Halbjahr 2019 steht ein Plus von 40,1 Prozent. Die Übernahme soll voraussichtlich 2023 formell abgeschlossen sein. Finanzielle Details wurden nicht bekanntgegeben.
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2021.10.14 17:14 V18.25.1-2