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Komponenten | 16 Oktober 2007

TU Dresden und Qimonda eröffnen gemeinsames Forschungslabor

Nach nur elfmonatiger Bauzeit wurde das Forschungs- und BĂŒrogebĂ€ude der Nanoelectronic Materials Laboratory gemeinnĂŒtzige GmbH (NaMLab gGmbH) auf dem Campus der TU Dresden eröffnet.
Das NaMLab ist das deutschlandweit erste Unternehmen in Form einer gemeinnĂŒtzigen Private Public Partnership, das aus einer direkten Beteiligung einer Technischen UniversitĂ€t mit einem fĂŒhrenden Industrieunternehmen der Speicherchipbranche hervorgegangen ist.

„Mit dem NaMLab erweitern wir unsere ForschungsaktivitĂ€ten in Dresden um die Grundlagenforschung zu neuen Materialien, einem SchlĂŒsselbereich fĂŒr zukĂŒnftige Speichertechnologien“, sagte Kin Wah Loh, Vorstandsvorsitzender der Qimonda AG. „FĂŒr Qimonda ist eine kontinuierliche Forschung und Entwicklung ĂŒber die gesamte Bandbreite ein wesentlicher Bestandteil, um als Global Player in der wettbewerbsintensiven Halbleiterindustrie erfolgreich bestehen zu können. Zugleich stĂ€rken wir mit diesem Joint Venture die Stellung von Dresden als eine der wichtigsten ForschungsstĂ€tten fĂŒr Nanoelektronik. Es soll uns helfen, die besten Köpfe zu gewinnen. Wir unterstĂŒtzen damit zugleich die universitĂ€re Ausbildung von Studenten in der Mikro- und Nanoelektronik“.

Das Joint Venture von Qimonda - das am Standort Dresden eine 300-mm-Fertigung und ein großes Forschungs- und Entwicklungszentrum betreibt - und der Technischen UniversitĂ€t Dresden forscht vor allem nach geeigneten Elementverbindungen fĂŒr die Speicherzellen von DRAMs und Flash-Memories und nach innovativen Materiallösungen fĂŒr zukĂŒnftige Speicherbausteine. Der Forschungsschwerpunkt des neuen Unternehmens wird die Entwicklung und Erforschung neuartiger nanoelektronischer Materialien sein. Das NaMLab sucht so nach den besten Materialien fĂŒr die Mikrochips von morgen.

„FĂŒr die zukĂŒnftig 27 Forscher und Mitarbeiter des NaMLab stehen hochwertige GerĂ€te und Ausstattungen in unseren LaborrĂ€umen und dem 300 qm großen Reinraum zur VerfĂŒgung“, freute sich Dr. Johann Harter, der GeschĂ€ftsfĂŒhrer vom NaMLab, ĂŒber den Aufbau nach Plan.

Der Bau des ForschungsgebĂ€udes in Höhe von fĂŒnf Millionen Euro wurde vom SĂ€chsischen Staatsministerium fĂŒr Wissenschaft und Kunst sowie mit Mitteln des EU-Strukturfonds unterstĂŒtzt.
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