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© Eurobattery Minerals Markt | 11 März 2021

„Europa muss sich schneller bewegen, um die Nachfrage zu befriedigen“

In einem neuen Bericht von Eurobattery Minerals über Rohstoffangebot und -nachfrage im Zeitalter der Elektromobilität wird deutlich, dass die Bergbauproduktion und die Rohstoffbeschaffung innerhalb der EU gesteigert werden müssen - und das eher früher als später.

Der Bericht „Kritische Rohstoffe und Elektromobilität“, der von der in London ansässigen Unternehmensrisikoberatungsfirma Aperio Intelligence im Auftrag des Unternehmens erstellt wurde, bietet einen Überblick über Angebot und Nachfrage nach kritischen Rohstoffen innerhalb der Europäischen Union, basierend auf dem Ziel der EU, ihre Selbstversorgung mit Rohstoffen im Kontext der Revolution der Elektroautos zu entwickeln. Der Bericht analysiert auch das aktuelle und zukünftige Marktvolumen von Elektro- und Plug-in-Hybridfahrzeugen und E-Bikes - mit Schwerpunkt auf Europa und China - und die damit verbundene Nachfrage nach Kupfer, Nickel und Kobalt. „Der Report zeigt deutlich, dass die Bergbauproduktion und die Beschaffung von Rohstoffen innerhalb der EU gesteigert werden müssen. Wir müssen schnell handeln, um die Revolution der Elektroautos zu ermöglichen und letztendlich die von den Vereinten Nationen festgelegten Ziele der Agenda 2030 zu erreichen. Aus dem Bericht geht hervor, dass Europa schneller vorankommen muss, um die Nachfrage nach diesen Materialien zu befriedigen Eine nachhaltige Autoindustrie kann sich nicht weiter auf nicht nachhaltigen Bergbau verlassen“, sagt Roberto García Martínez, CEO, Eurobattery Minerals. Weltweite Kupferproduktion Laut der International Copper Study Group (ICSG) und dem US Geological Survey (USGS) ging die weltweite Kupferminenproduktion im Jahr 2020 leicht auf 20 Millionen Tonnen zurück (rund 20,4 / 20,5 Millionen Tonnen im Jahr 2019). Im Jahr 2018 produzierte die Europäische Union 911 ' 703 Tonnen abgebautes Kupfer, rund 4,3% der weltweiten Gesamtproduktion von 21 Millionen Tonnen. Die größten EU-Produzenten waren Polen, Spanien, Bulgarien und Schweden. In den letzten Jahren wurde die weltweite Kupferminenproduktion von Lateinamerika (43%) dominiert, wobei hier Chile (5,8 Millionen Tonnen im Jahr 2019) und Peru (2,46 Millionen Tonnen im Jahr 2019) genannt werden müssen. Im Jahr 2019 war China (1,6 Millionen Tonnen) nach Chile und Peru das drittgrößte Produktionsland, gefolgt von den USA (1,3 Millionen Tonnen) und der Demokratischen Republik Kongo mit 1,3 Millionen Tonnen. Einige Schlussfolgerungen aus dem Bericht: Die globale jährliche Kupfernachfrage belief sich 2020 auf rund 28 Millionen Tonnen. Der Verbrauch wird bis 2030 voraussichtlich um rund 38% auf rund 38 Millionen Tonnen pro Jahr steigen. Im Jahr 2019 machte die europäische Bergbauproduktion 13% der gesamten Weltproduktion aus. Die Demokratische Republik Kongo dominiert die weltweite Kobaltminenproduktion. Die EU produziert nur 0,9% oder 1.377 Tonnen der weltweiten Gesamtjahresproduktion. [1] Nach Angaben der Europäischen Kommission wird die Kobaltnachfrage innerhalb der EU bis 2030 um das Fünffache steigen. Eine kürzlich von der Europäischen Kommission in Auftrag gegebene Studie des Beratungsunternehmens Roskill zeigt, dass die Elektrifizierung von Kraftfahrzeugen in den nächsten 20 Jahren voraussichtlich den weltweit größten Wachstumssektor für die Nickelnachfrage darstellen wird. Insbesondere in der EU wird erwartet, dass die jährliche Nachfrage bis 2040 von derzeit 17.000 Tonnen (2020) um 543.0000 Tonnen steigt.
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