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© RUAG Markt | 22 Februar 2021

RUAG Space will 100 Arbeitsplätze streichen

Um auf ein verändertes Marktumfeld zu reagieren und die Basis für mehr Wachstum zu schaffen, stellt sich RUAG Space neu auf. Dies soll ab dem dritten Quartal 2021 in Kraft treten. Dies beinhaltet auch einen Abbau von bis zu 100 der heute 1'300 weltweiten Stellen bis Ende 2021.

Das Raumfahrtgeschäft von RUAG International wird derzeit im Rahmen eines Projekts namens Ambition 21 reorganisiert. Der Fokus liegt auf der Stärkung der Position von RUAG Space in Europa als Zulieferer der Raumfahrtindustrie, im selektiven Ausbau des Subsystemangebots und im weiteren Ausbau des Geschäfts von RUAG Space in den USA und global. "RUAG Space ist ein Powerhouse, das zu unzähligen erfolgreichen Missionen beigetragen hat. Wir wollen unsere Weltklasse-Expertise auf das nächste Level bringen. Deshalb werden wir unsere Arbeitsweise vereinfachen und die Weichen stellen, um Innovation, Agilität und globale Zusammenarbeit an den 12 Standorten von RUAG Space in sechs verschiedenen Ländern zu fördern", sagt Luis De León Chardel, Executive Vice President ad interim von RUAG Space. Aufgrund der gesunkenen Profitabilität infolge von Verzögerungen in verschiedenen Raumfahrtprogrammen, die durch die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie noch verschärft wurden, muss RUAG Space die Entwicklung hin zu einer schlankeren Organisation beschleunigen und überlappende Ressourcen abbauen. Daher wird das Unternehmen im Rahmen der Reorganisation bis Ende 2021 bis zu 100 der heute rund 1’300 Stellen an den Standorten in Österreich, Schweden und der Schweiz abbauen. Es ist noch nicht klar, wie viele Mitarbeitende betroffen sein werden, da ein Teil der Kürzungen durch natürliche Fluktuation und Pensionierungen erfolgen wird. Wo immer möglich, werden Anschlussmöglichkeiten innerhalb und ausserhalb des RUAG Konzerns gesucht. In der Schweiz gilt für allfällige Entlassungen der Sozialplan des Unternehmens. Derzeit läuft ein interner Prozess, um die spezifischen Auswirkungen pro Land zu definieren. Wie es die lokalen Gepflogenheiten und Gesetze erfordern, werden die Betriebsräte, Arbeitnehmervertretungen sowie Gewerkschaften in den Ländern in diesen Prozess einbezogen, um angemessene Lösungen zu finden, heisst es in einer Pressemitteilung.
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2021.10.14 17:14 V18.25.1-1