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© Ingun Komponenten | 21 November 2019

Heimatverbundenheit in einer globalen Welt

'Made in Germany' war gestern; heute zählt 'Made in Konstanz'. Darauf schwören jedenfalls die Mitarbeiter der INGUN Prüfmittel GmbH.

Ingun ist mit seinen rund 400 Mitarbeitern zweitgrößter privater Arbeitgeber in der Region Konstanz. Bodensee, schönes Wetter und eine – man möchte fast glauben – angeborene Freundlichkeit scheinen ein perfektes Rezept für zufriedene Mitarbeiter und zweistelliges Wachstum zu sein. Das seit der Gründung im Jahr 1971 eigentümergeführte Unternehmen ist bankenunabhängig und „wir finanzieren nur soweit wie wir uns das auch leisten können“, erklärt Benjamin Sontag, Head of Sales & Marketing bei Ingun. Man bleibt dem Standort treu, hat den Kauf mehrerer angrenzender Gebäude und Grundstücke getätigt, renoviert und kräftig in den Ausbau der Produktion investiert. Und dies trotz – oder gerade – wegen einer ständigen Internationalisierung. Warum? „Das Qualitätsversprechen, das wir jedem unserer Kunden geben, können wir nur mit einer Produktion gewährleisten, die in enger Zusammenarbeit mit unserem F&E-Team tätig ist. Unser Vorteil ist unsere Innovationskraft. Und natürlich unsere Schnelligkeit“, meint Herr Sontag. Und dass, so meint er weiter, kommt den mehr als 10‘000 weltweiten Kunden durchaus gelegen. „Natürlich muss dieses Thema aus rein ökonomischen Gründen immer wieder neu betrachtet werden. Ein hoher Automatisierungsgrad ist bei einem deutschen Produktionsstandort einfach unerlässlich.“ Trotz des stetigen Ausbaus der Produktionskapazitäten ist und bleibt ein gutes und partnerschaftliches Zuliefernetz einfach nicht zu ersetzen. „120 Drehmaschinen sind für die Firma Ingun im Einsatz. 30 davon stehen in der hauseigenen Dreherei. Warum? Time-to-Market. Nur mit einem perfekten Zusammenspiel kann die benötigte Skalierbarkeit der Produktion erreicht werden.“ Bei 70 Millionen (In-house Manufaktur) gefederten Kontaktstiften die jährlich produziert werden vielleicht nicht wirklich verwunderlich. Im diesem Kernbereich erwirtschaftet das Unternehmen rund 80% des Umsatzes. Das zweite Standbein des Unternehmens sind Testadapter, die für die restlichen 20% des Umsatzes verantwortlich sind. Doch mit Internationalisierung kommen auch Probleme. Produktkopien der kleinen Kontaktstifte verursachen vielleicht keine lebensbedrohlichen Probleme (wie das bei kritischen Bauteilen der Fall sein kann), ein Ärgernis sind sie trotzdem. Oder wie war das? „Wenn man als Marktführer wahrgenommen wird, dann hat man definitiv solche Probleme. Und Ingun ist da keine Ausnahme. So legen wir durchaus Wert darauf, dass auch überall da wo Ingun draufsteht auch Ingun drin ist. Direkte Verkaufskanäle, Speziallabels, Codes, etc. bieten Sicherheit. Ein weiterer Punkt ist Schnelligkeit. Um gute Fake-Produkte herzustellen, muss man in dem Falle erst einmal Jemanden mit der ausreichenden Kompetenz finden“, meint Herr Sontag weiter. „Und dann gibt es die Direktaufklärung; durch Ingun Mitarbeiter; beim Kunden vor Ort: ‚Sie wissen, dass sie ein gefälschtes Produkt verwenden?‘.“ Und damit sind wir wieder beim Standort Konstanz, der Heimatverbundenheit und dm Stolz der mit dem Label 'Made in Konstanz' einhergeht.
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2019.12.12 10:59 V14.8.5-1