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© dmitry bomshtein dreamstime.com Design Analysen | 10 September 2019

Rekordumsätze bei CMOS-Bildsensoren

Trotz der wirtschaftlichen Verlangsamung und des Handelskriegs zwischen den USA und China setzen CMOS-Bildsensoren ihre Rekordumsätze und Rekordlieferungen fort. Das geht aus dem jüngsten Bericht von IC Insights hervor.

Trotz einer erwarteten Verlangsamung des Wachstums in diesem und im kommenden Jahr wird prognostiziert, dass der CMOS-Bildsensormarkt bis 2023 weiterhin rekordverdächtige Umsätze und Stückzahlen erreichen wird. Die Verbreitung von Digital-Imaging-Anwendungen werde die Schwäche der Weltwirtschaft und die Folgen des Handelskrieges zwischen den USA und China ausgleichen, heißt es in dem Report. Der Umsatz mit CMOS-Bildsensoren soll 2019 um 9 Prozent auf ein Allzeithoch von 15,5 Milliarden US-Dollar (ca.14,05 Milliarden Euro) steigen, gefolgt von einem Anstieg um 4 Prozent im Jahr 2020 auf dann 16,1 Milliarden US-Dollar (14,6 Milliarden Euro). IC Insights prognostiziert einen Anstieg der CMOS-Bildsensorlieferungen im Jahr 2019 auf ein Rekordniveau von 6,1 Milliarden Einheiten weltweit, gefolgt von einem Anstieg um 9 Prozent im Jahr 2020 auf 6,6 Milliarden. Im Jahr 2018 stieg der Umsatz mit CMOS-Bildsensoren um 14 Prozent auf 14,2 Milliarden US-Dollar (ca. 12,9 Milliarden Euro), nachdem er 2017 um 19 Prozent gestiegen war. Die Verkäufe von CMOS-Bildsensoren haben seit 2011 jedes Jahr neue Höchststände erreicht, und es wird erwartet, dass sich die Reihe der aufeinanderfolgenden Rekorde bis 2023 fortsetzen wird. Der weltweite Versand von CMOS-Bildsensoren hat seit 2011 ebenfalls acht Jahre in Folge ein Rekordniveau erreicht, und diese jährlichen Rekorde würden voraussichtlich auch bis 2023 anhalten, so der Bericht. China macht etwa 39 Prozent aller im Jahr 2018 erworbenen Bildsensoren aus. Laut IC Insights' Bericht wurden 2018 etwa 19 Prozent der Bildsensoren von Unternehmen in Amerika, davon wiederum 90 Prozent in den USA gekauft. Kamerahandys sind nach wie vor der größte Endverbrauchermarkt für CMOS-Bildsensoren, der 61 Prozent des Umsatzes und 64 Prozent der Stückzahlen im Jahr 2018 ausgemacht hat. Weitere Anwendungen würden in den nächsten fünf Jahren die jährlichen Marktrekorde noch stärker anheben. Der Bericht zeigt auch, dass Automotive-Systeme die am schnellsten wachsende CMOS-Bildsensor-Anwendung sind. Dabei soll das Umsatzvolumen um eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate (CAGR) von 29,7 Prozent auf 3,2 Milliarden US-Dollar (ca. 2,9 Milliarden Euro) im Jahr 2023 oder 15 Prozent des Gesamtumsatzes des Marktes in diesem Jahr (gegenüber 6 Prozent im Jahr 2018) steigen. Die höchsten Umsatzwachstumsraten werden in den nächsten fünf Jahren bei medizinisch-wissenschaftlichen Systemen (CAGR von 22,7 Prozent bis 1,2 Milliarden US-Dollar/ca. 1,09 Milliarden Euro), Sicherheitskameras (CAGR von 19,5 Prozent bis 2,0 Milliarden US-Dollar/ca. 1,8 Milliarden Euro), Industrie (CAGR von 16,1 Prozent bis 1,8 Milliarden US-Dollar/ca. 1,63 Milliarden Euro), Spielzeug und Spiele einschließlich Virtual/Augmented Reality (CAGR von 15,1 Prozent bis 172 Millionen US-Dollar/ca. 156 Millionen Euro) erwartet. Der Umsatz mit CMOS-Bildsensoren für Mobiltelefone wird voraussichtlich um eine CAGR von nur 2,6 Prozent auf 9,8 Milliarden US-Dollar (ca. 8,9 Milliarden Euro) im Jahr 2023 wachsen, was etwa 45 Prozent des Marktvolumens entspricht, gegenüber 61 Prozent im Jahr 2018 (8,6 Milliarden US-Dollar/7,8 Milliarden Euro). Der Umsatz mit CMOS-Bildsensoren in PCs und Tablets soll 2023 um eine CAGR von 5,6 Prozent auf 990 Millionen US-Dollar (ca. 897 Millionen Euro) steigen, während der Sensorumsatz mit normalen Digitalkameras in den nächsten fünf Jahren um nur 1,0 Prozent auf 1,1 Milliarden US-Dollar (ca. 1 Milliarde Euro) steigen soll.
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2019.11.19 17:01 V14.7.13-2