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© Neways Design Analysen | 30 August 2019

Neways kann höheren Umsatz verbuchen

Neways Electronics International hat die Ergebnisse für das erste Halbjahr bis 30. Juni 2019 bekannt gegeben. Der Nettoumsatz sei dabei auf 264,5 Millionen Euro gestiegen – eine Zunahme um 7,1 Prozent, heißt es in einer Pressemitteilung.

Besonders der starke Beitrag der Halbleiter- und Automobilindustrie habe zu dem Anstieg geführt, in geringerem Maße der der gewerblichen Industrie. Medizin- und Verteidigungsindustrie seien stabil geblieben. Der Auftragseingang stieg um 6,8 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr von 2018, insbesondere durch neue Aufträge im Bereich E-Mobilität. Der Auftragsbestand legte bis Ende Juni 2019 auf 342,6 Millionen Euro zu, gegenüber 300,8 Millionen Euro Ende Juni 2018. Die Bruttomarge sei insbesondere infolge der höheren Aktivität um 5,2 Prozent auf 101,6 Millionen Euro gestiegen. Das normalisierte Unternehmensergebnis betrage 8,9 Millionen Euro - ein Rückgang von 19,1 Prozent. Hauptsächlich sei dies die Folge der auf die Niederlassungen unausgewogen verteilten Kundennachfrage und den damit zusammenhängenden Kosten der Verlagerung der Produktion zwischen den Niederlassungen. Außerdem hätten höhere Anlaufkosten bei der Einführung neuer Produkte das Ergebnis gedrückt, heißt es von Neways. Der operative Gewinn des Unternehmens stieg auf 15,6 Millionen Euro, gegenüber 15,1 Millionen Euro im ersten Halbjahr von 2018. Das Nettoergebnis ist um 25,0 Prozent auf 5,1 Millionen Euro gesunken. „Nach dem Rekordumsatz von 2018 verbuchen wir auch im ersten Halbjahr 2019 Wachstum, was unter anderem an der starken Nachfrage im Bereich E-Mobilität liegt. Unser Auftragsbuch ist auf der ganzen Linie weiterhin gut gefüllt und der Lieferdruck hält an, auch wenn wir beobachten, dass unter dem Einfluss der geopolitischen Spannungen das Wachstumstempo etwas abnimmt und bestimmte Kunden Aufträge hinausschieben, insbesondere in der Halbleiterbranche“, sagt CEO Huub van der Vrande. Die unsicheren wirtschaftlichen Verhältnisse und die geopolitischen Spannungen würden im zweiten Halbjahr von 2019 voraussichtlich bei einer Reihe von Märkten eine bedeutende Rolle spielen. Trotz der größeren Instabilität am Markt setze man die langfristige Strategie weiter durch. „Einerseits konzentrieren wir uns weiterhin auf die ausgewählten Wachstumssektoren und unsere Kundenphilosophie, andererseits werden wir die eingeleiteten Maßnahmen zur Kosteneinsparung weiter vertiefen, um den Rückgang unserer Produktivität auszugleichen. Wenn sich der Markt nicht unvorhergesehen verschlechtert, gehen wir davon aus, dass wir 2019 gegenüber 2018 insgesamt einen höheren Umsatz erzielen und im zweiten Halbjahr von 2019 gegenüber dem ersten Halbjahr ein höheres Ergebnis erwirtschaften“, so van der Vrande abschließend.
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2019.09.18 10:52 V14.4.0-2