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© Infineon Komponenten | 12 Juni 2019

Forschungsprojekt Power2Power startet in Dresden

Das europäische Kooperationsprojekt Power2Power ist gestartet. 43 Partner aus acht Ländern werden dabei in den kommenden drei Jahren gemeinsam neuartige Leistungshalbleiter mit höherer Leistungsdichte und Energieeffizienz erforschen und entwickeln.

Effizientere Halbleiter tragen maßgeblich zur Verringerung von Kohlendioxidemissionen trotz eines weltweit steigenden Energiebedarfs bei. Hochschulen, Forschungsinstitute, kleine und mittelständische Unternehmen sowie internationale Konzerne beteiligen sich an dieser Kooperation. Koordinator des Vorhabens ist die Infineon Technologies Dresden GmbH & Co. KG. „Die Zusammenarbeit über Wertschöpfungsstufen hinweg ist eine Grundlage für den Erfolg der europäischen Mikroelektronikindustrie“, sagt Dr. Reinhard Ploss, Vorstandsvorsitzender der Infineon Technologies AG. Diesen Ansatz verfolge man auch mit dem Kooperationsprojekt Power2Power. Das Projektvolumen von Power2Power beläuft sich auf insgesamt rund 74 Millionen Euro. Zwei Drittel davon entfallen auf die deutschen Partner. Die Europäische Union fördert die Kooperation im Rahmen des ECSEL-Programms (Electronic Components and Systems for European Leadership). Aus Deutschland kommt finanzielle Unterstützung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie von den beiden Bundesländern Sachsen und Thüringen. „In Sachsen ist der größte Mikroelektronik-Standort in Europa zu Hause“, sagt Ministerpräsident Kretschmer. Für den Ausbau und die Weiterentwicklung des Silicon Saxony seien europäische Kooperationen wie Power2Power von enormer Bedeutung. „Mikroelektronik ist ein Schlüssel für erfolgreiche Industrieprodukte aus Deutschland und Europa. Die jüngsten Handelskonflikte machen deutlich, wie Souveränität und Selbstbestimmtheit von eigener Fähigkeit in Forschung und Technologie abhängen. Power2Power zeigt, wie wir uns im globalen Wettbewerb behaupten können“, schließt sich Dr. Herbert Zeisel, Ministerialdirigent im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) an. Die europäische Halbleiterindustrie beschäftigt zur Zeit mehrere hunderttausend Arbeitnehmer. Insbesondere in Deutschland werde das Kooperationsprojekt Power2Power dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit der Halbleiterfertigung auszubauen.
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2019.08.21 15:49 V14.1.4-1