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© abb Markt | 06 Dezember 2018

ABB schließt sich Ausbildungsinitiative der US-Regierung an

Zusammen mit einer Gruppe anderer in der Schweiz ansĂ€ssiger Unternehmen, darunter Zurich Insurance und der Bahnbauer Stadler, wird ABB Lehrlingsprogramme einfĂŒhren, um die Ausbildung fĂŒr qualifizierte Fertigungsberufe in den Vereinigten Staaten zu unterstĂŒtzen. ABB beschĂ€ftigt dort rund 24.000 Mitarbeiter.
Greg Scheu, PrĂ€sident der Region Americas von ABB, hat das Engagement des Unternehmens fĂŒr ArbeitsplĂ€tze und Bildung wĂ€hrend der Veranstaltung „Pledge to America's Workers" am Northern Virginia Community College bekrĂ€ftigt. „Wir verpflichten uns, unsere Mitarbeiter durch das weitere Lernen zu begleiten".

Die in der Schweiz und in anderen europĂ€ischen LĂ€ndern ĂŒbliche Lehrlingsausbildung hat in den vergangenen Jahrzehnten in den USA, wo es nur wenige formelle staatliche Programme zur Förderung gab, keine grosse Rolle bei der Berufsausbildung gespielt. Stattdessen haben Unternehmen wie ABB auf eine breitere Zusammenarbeit mit lokalen Schulen und Hochschulen gesetzt. Die Idee ist es, SchĂŒler schon im frĂŒhen Kindesalter fĂŒr eine spĂ€tere Karriere in der Fertigung zu begeistern.

Die Trump-Administration fordert nun die Schweizer Unternehmen mit Arbeitnehmern in den Vereinigten Staaten auf, ihr Fachwissen ĂŒber die Nutzung von Lehrstellen im Rahmen eines umfassenden Ansatzes fĂŒr die Qualifizierung weiterzugeben.

„Wir legen Wert darauf, von anderen LĂ€ndern zu lernen", sagt Betsy DeVos, US-Bildungsministerin. Sie habe die Schweiz im Juni besucht und sich von der Bedeutung des arbeitsbezogenen Lernens ĂŒberzeugt und sei inspiriert von der Tatsache, dass mehr als zwei Drittel der Schweizer Gymnasiasten ihr Lernen durch Lehrlingsausbildung fortsetzen.

„Die Ausbildung in den Vereinigten Staaten ist nicht die selbe wie in der Schweiz, und amerikanische Unternehmen haben noch nicht die gleiche Erfahrung in der Ausbildung wie Schweizer Unternehmen", erklĂ€rt DeVos weiter. „Der Schweizer Ansatz ist einer, von dem wir alle viel lernen können."

Der Plan geht auf eine Anordnung von PrĂ€sident Trump vom vergangenen Jahr zurĂŒck, in der Maßnahmen gefordert wurden, um Wege zur Sicherung hochbezahlter ArbeitsplĂ€tze durch die Förderung von Lehrstellen und effektiven Personalentwicklungsprogrammen zu finden.

Edward McMullen, der Botschafter der Vereinigten Staaten in der Schweiz, lobte die FĂŒhrungskrĂ€fte der Schweizer Unternehmen fĂŒr die Unterzeichnung der Vereinbarung. „Ihre Zusagen unterstreichen Ihre Verpflichtungen gegenĂŒber der amerikanischen Wirtschaft", so McMullen weiter.
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2018.12.11 23:40 V11.10.6-2