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© Airbus (nur zu Illustrationszwecken) Markt | 27 November 2018

Neue Studie sieht Elektro-Drohnen als Beförderungsmittel der Zukunft

Elektrisch angetriebene Passagierdrohnen k√∂nnten in Zukunft die √ľberf√ľllten Verkehrsnetze in den St√§dten entlasten. F√ľr viele noch Zukunftsvision, kommt nun aber der Markt durch technische Innovationen in Bewegung.
So planen Dubai, Singapur, Los Angeles und Dallas den Start der ersten Pilotprojekte mit kommerziellen Passagierdrohnen schon Anfang des nächsten Jahrzehnts. Weitere Metropolen, auch in Deutschland, sollen folgen. Laut der aktuellen Roland Berger-Studie "Urban Air Mobility: The rise of a new mode of transportation" arbeiten rund 75 Unternehmen weltweit an der Entwicklung von Passagierdrohnen.

‚ÄěWir gehen davon aus, dass Passagierdrohnen f√ľr innerst√§dtische und regionale Strecken in f√ľnf bis zehn Jahren realistisch sein werden", glaubt Manfred Hader, Partner von Roland Berger. Fortschritte in der Batterietechnologie und bei autonomen Systemen w√ľrden wichtige Impulse geben.

Dennoch geht die Studie davon aus, dass der Markt f√ľr Passagierdrohnen in den kommenden Jahren noch √ľberschaubar sein wird ‚Äď mit rund 3.000 Drohnen weltweit bis 2025 wird gerechnet. Weil aber die Anschaffungs- und Betriebskosten f√ľr Drohnen deutlich g√ľnstiger seien als beispielsweise beim Hubschrauber, rechnet man mit einem exponentiellen Wachstum f√ľr die Zukunft.

Die Autoren der Studie rechnen damit, dass die neue Flugzeuggeneration zu Beginn vor allem in Form von Shuttles, beispielsweise von und zum Flughafen, sowie f√ľr den Verkehr innerhalb und zwischen St√§dten eingesetzt wird. Passagierdrohnen k√∂nnten k√ľnftig den innerst√§dtischen Mobilit√§tsmix neu gestalten, erkl√§rt Roland Berger-Partner Tobias Sch√∂nberg.

Allerdings gibt noch regulatorische H√ľrden, die zu √ľberwinden sind. Passagierdrohnen mit Elektroantrieb ben√∂tigen nicht nur entsprechende Lade- und Wartungskapazit√§ten, sondern auch einen sicheren und von den Beh√∂rden genehmigten Landeplatz. Eine weitere Voraussetzung f√ľr den Einsatz von E-Flugzeugen ist ein robustes 5G-Netz, das die Kommunikation mit Kontrollbeh√∂rden und anderen Nutzern des bodennahen Luftraums sicherstellt.

Unterst√ľtzt werden die Bem√ľhungen von der Europ√§ischen Union durch das Programm Urban Air Mobility-Initiative. Neben 14 weiteren europ√§ischen St√§dten beteiligt sich auch die Stadt Ingolstadt an diesem Programm.
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