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© michal kowalski dreamstime.com Markt | 24 Oktober 2018

EU will Entwicklung von Batterien für Elektroautos fördern

Mit rund 200 Millionen Euro will die EU-Kommission in den kommenden zwei Jahren die Entwicklung leistungsfähiger Batteriezellen fördern. Im Januar kommenden Jahres werde ein Aufruf zur Forschung an Projekten gestartet, die mit dem Batteriesektor in Verbindung stehen. Das hat EU-Energiekommissar Maros Sefcovic jetzt in Brüssel bekräftigt.
114 Millionen Euro sollen dafür aus dem EU-Forschungsprogramm „Horizon“ kommen. Im Jahr Jahr darauf sollen weitere 70 Millionen Euro aus dem EU-Haushalt zur Verfügung gestellt werden. Weil die Nachfrage nach Elektroautos in Europa steigt, nimmt auch die Nachfrage nach Batterien sowie Batteriezellen zu. Die meisten Autohersteller erwerben zur Zeit noch ihre Batterien in Asien oder bauen Zellen zu großen Akkus für ihre Elektroautos zusammen.

Vor einem Jahr hatten mehreren EU-Staaten und Vertreter aus der Wirtschaft deshalb eine sogenannte Batterie-Allianz gegründet. Um im Wettbewerb mit Asien konkurrenzfähig zu sein, sollen Unternehmen auch staatlich gefördert werden können. Voraussetzung dafür sei, dass mindestens zwei EU-Staaten an einem Projekt beteiligt seien und es sich um bahnbrechende Technologien handele. Dann könnten in der Anfangsphase bis zur ersten Anstellung von Personal bis zu 100 Prozent der Kosten gedeckt werden.

„Wir werden unsere Anstrengungen beschleunigen, weil der globale Wettbewerb hart ist“, so Sefcovic. Staatliche Beihilfen für einzelne Firmen sind in der EU eigentlich untersagt. Ausnahmen gibt es aber, zum Beispiel wenn diese mit europäischen Zielen bei der wirtschaftlichen Entwicklung begründet werden können.
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2018.11.11 12:47 V11.8.0-1