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© Lithium Werks Markt | 18 September 2018

Lithium Werks will F&E-Campus in Twente errichten und zahlreiche Arbeitsplätze schaffen

Das niederlĂ€ndische Energieversorgungsunternehmen Lithium Werks B.V. wird einen großen Campus fĂŒr Forschung und Entwicklung im Bereich saubere Energien am Flughafen Twente bauen. Das hat das Unternehmen jetzt angekĂŒndigt.
„Um einen echten Übergang von fossilen Brennstoffen zu erneuerbaren Energien zu erreichen, muss Energie am richtigen Ort und zur richtigen Zeit verfĂŒgbar sein", sagt Initiator Kees Koolen, Vorstandsvorsitzender von Lithium Werks. In den nĂ€chsten fĂŒnf Jahren will das Unternehmen rund 2.000 Mitarbeiter einstellen, um auf dem Campus saubere Energietechnologien zu entwickeln.

Lithium Werks, das bereits 200 Millionen Batteriezellen an mehr als 1.000 Kunden in 50 LĂ€ndern geliefert hat, produziert derzeit Lithium-Eisen-Phosphat-Batterien, kurz LFP. FĂŒr die Entwicklung der nĂ€chsten Batteriegenerationen arbeitet Lithium Werks nun mit der UniversitĂ€t Twente zusammen. Die Hochschule zĂ€hlt zu den Vorreitern in der Forschung auf dem Gebiet neuer Materialien, kĂŒnstlicher Intelligenz und Steuerelektronik.

Erneuerbare Energiequellen wie Wind und Sonne produzierten oft die meiste Energie, wenn die Nachfrage gering sei. Dieses Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage mache es nach wie vor notwendig, konventionelle Kohle- oder Gaskraftwerke zu haben. „Mit intelligenten Energiespeicher- und Transportlösungen wird die Energie zur richtigen Zeit und am richtigen Ort verfĂŒgbar sein. Dies erfordert sowohl eine ausreichende BatteriekapazitĂ€t, als auch eine Software fĂŒr kĂŒnstliche Intelligenz", so Koolen.

Lithium Werks will nun einen 42 Hektar großen F&E-Campus fĂŒr die Entwicklung eines mobilen Batterie-Ökosystems schaffen. Mehr als 100 Millionen Euro sind bereits von verschiedenen Seiten in die Entwicklung des F&E-Campus investiert worden.

Der Campus soll in mehreren Phasen entstehen. Das erste GebĂ€ude der Technologiebasis soll bis Ende 2019 fertiggestellt sein und zunĂ€chst etwa 300 Mitarbeiter beschĂ€ftigen, um neue Technologien im Bereich der sauberen Energien zu erforschen. Lithium Werks plant dann innerhalb von fĂŒnf Jahren rund 2.000 Mitarbeiter fĂŒr die Forschung und Entwicklung auf dem Campus einzustellen.

Die steigende Nachfrage nach Elektrofahrzeugen bedeute auch eine steigende Nachfrage nach Batterien. Um die nĂ€chsten Generationen von Speichertechnologien entwickeln zu können, kooperiert Lithium Werks mit der UniversitĂ€t Twente in den Niederlanden. Die UniversitĂ€t betreibt Materialforschungseinrichtungen wie das MESA+ NanoLab und ist mit Steuerelektronik und kĂŒnstlicher Intelligenz vertraut. „Durch die ZusammenfĂŒhrung dieses Wissens werden wir gemeinsam eine wichtige Rolle beim Energiewandel spielen", erklĂ€rt der Vorsitzende der UniversitĂ€t Twente, Victor van der Chijs.
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2018.12.13 13:08 V11.10.14-2