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© Airbus Space Markt | 29 Juni 2018

Astronaut Alexander Gerst bekommt im All Unterstützung aus dem Hause FAULHABER

Das baden-württembergische Unternehmen FAULHABER unterstützt die ISS-Mission „Horizons“ mit Motoren aus dem eigenen Hause. Sie dienen als Antrieb für den Astronauten-Assistenten CIMON (Crew Interactive Mobile Companion).
Bei CIMON handelt es sich um ein wissenschaftliches Projekt mit der ersten künstlichen Intelligenz (KI) für die ISS. Der frei fliegende Technologie-Demonstrator soll Astronauten bei Routinearbeiten unterstützen, indem er beispielsweise Prozeduren anzeigt oder Problemlösungen anbietet. Bildschirm, Stimme und die künstliche Intelligenz machten ihn fast zu einem Kollegen, mit dem die Besatzungsmitglieder in einen echten Dialog treten könnten, heißt es in einer Pressemitteilung.

Der Missions-Begleiter soll die ISS-Crew unter anderem bei täglichen Routinearbeiten entlasten und bei technischen Problemen als Frühwarnsystem fungieren. Der künstliche Assistent ist im Auftrag des Raumfahrtmanagements im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) von Airbus in Friedrichshafen entwickelt worden.

Der Astronauten-Assistent des Projektes CIMON hat ungefähr die Größe eines Medizinballs und wiegt rund fünf Kilogramm. In der Schwerelosigkeit des Alls schwebt er frei im Raum und fliegt auf Zuruf zum Astronauten, der dann seine Hilfe in Anspruch nehmen kann. CIMON wird von vierzehn kleinen Propellern bewegt. FAULHABER verwendet dafür bürstenlose DC-Servomotoren der Serie 0824. Für die Steuerung sorgen Speed Controller der Serie SC1801.

Mit dem deutschen ESA-Astronauten Alexander Gerst wurde im Vorfeld der Mission unter anderem mit Stimmbeispielen und Fotos trainiert. Gerst soll im Weltraum drei Versuche mit dem Missionsbegleiter durchführen: Astronaut und Assistent werden mit Kristallen experimentieren, zusammen den Rubik-Zauberwürfel lösen und ein komplexes medizinisches Experiment durchführen, bei dem CIMON die einzelnen Schritte ansagt und als „intelligente“ fliegende Kamera dient.

Während Gerst nach Abschluss der Mission zur Erde zurückkehren wird, soll der künstliche Helfer an Bord bleiben und künftige Missionen unterstützen.

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2018.07.18 17:55 V10.0.0-1