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© aydindurdu dreamstime.com Markt | 13 Juni 2018

Erfurt offenbar als Standort für neue chinesische Batteriefabrik weiter im Rennen

Offenbar steht die Bekanntgabe, wo das Batterienwerk des chinesischen Konzerns CATL gebaut werden soll unmittelbar bevor. Wie die Th├╝ringer Allgemeine schreibt, ist dabei Erfurt nach wie vor im Rennen. Eine offizielle Stellungnahme des th├╝ringischen Wirtschaftsministeriums ├╝ber die Vergabe liegt allerdings noch nicht vor.
CATL will f├╝r das neue Werk offenbar bis zu eine Milliarde Euro investieren. Die Zeitung zitiert den th├╝ringischen Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee mit den Worten, man verhandele mit dem chinesischen Batteriehersteller ├╝ber eine Ansiedlung in Th├╝ringen. Es sind aber auch noch weitere Standorte im Gespr├Ąch, offenbar auch ein Bewerber aus Brandenburg.

Auch das chinesische Unternehmen gibt sich in Sachen Standort-Vergabe verschlossen. manager-magazin.de schreibt hingegen ├╝ber eine mit dem Vorgang betrauten Person, dass die Wahl auf Erfurt gefallen sei. Tiefensee betonte, man werde alles unternehmen um dem chinesischen Konzern bei der Realisierung eines Werkes behilflich zu sein, berichtet der Mitteldeutsche Rundfunk. Der Autozulieferer-Verband ÔÇ×automotive“ hat die Verhandlungen zur m├Âglichen Neuansiedlung in Th├╝ringen begr├╝├čt. Sie zeigten, dass die Strukturen hinreichend seien f├╝r solche innovativen Firmen, so Verbandschef Michael Militzer gegen├╝ber MDR TH├ťRINGEN. Die Ansiedlung w├Ąre nicht nur f├╝r Deutschland, sondern auch f├╝r Europa wichtig.

Gro├če deutsche Unternehmen wie Daimler und Bosch sehen davon ab eine Batteriezellproduktion im gr├Â├čeren Stil aufzubauen. Lie├če CATL sich in Deutschland nieder, w├╝rde das Unternehmen seine Wachstumsambitionen unterstreichen und sich als bedeutender Zulieferer gro├čer Automobilkonzerne wie Daimler etablieren. Bislang z├Ąhlt der CATL-Kundenkreis Autobauer wie Volkswagen, BMW und Hyundai.
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2018.12.11 12:50 V11.10.5-1