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© Infineon (nur zu Illustrationszwecken) Design Analysen | 11 Juni 2018

Infineon erwartet klares Wachstum im kommenden Geschäftsjahr

Die Infineon Technologies AG setzt k√ľnftig auf dauerhaft starke Wachstumsfaktoren bei Automobil-, Industrie-, IoT- und Sicherheitsanwendungen.
Deshalb richte die Gesellschaft im Rahmen ihres langfristigen Planungsprozesses ihr Zielgesch√§ftsmodell, das die Zielwerte f√ľr Umsatzwachstum, Segmentergebnis-Marge und Investitionsquote √ľber den Zyklus vorgibt, neu aus, hei√üt es von Infineon in einer Pressemitteilung.

Breitgef√§cherte strukturelle Trends w√ľrden das Wachstum in den n√§chsten Jahren antreiben. Dazu z√§hlen Elektromobilit√§t, erneuerbare Energien, Fertigungsautomatisierung, Rechenzentren sowie eine steigende Zahl batteriebetriebener, vernetzter Endger√§te, sagt Dr. Reinhard Ploss, Vorsitzender des Vorstands von Infineon.

‚ÄěIn unseren M√§rkten haben wir uns dank unserer Technologien und differenzierenden Fertigungsexpertise eine hervorragende Position erarbeitet, so Ploss weiter. Jetzt werde konsequent weiter investiert. Mitte des kommenden Jahrzehnts wird nach derzeitiger Planung mehr als die H√§lfte der von Infineon produzierten Leistungshalbleiter auf 300 mm-Wafern (in Dresden/Deutschland und Villach/√Ėsterreich) gefertigt werden. Angesichts des hohen derzeitigen Auftragsbestands und ausgehend von einem Wechselkurs des Euro zum US-Dollar von 1,20 erwartet Infineon zumindest f√ľr das kommende Gesch√§ftsjahr 2019 ein Umsatzwachstum von mindestens 10 Prozent. F√ľr die Gesch√§ftsjahre im Anschluss an diesen Zeitraum erh√∂hten Umsatzwachstums geht Infineon von einem durchschnittlichen Umsatzwachstum von 9 Prozent (bisher: 8 Prozent) aus.

Daf√ľr sei eine Anpassung der Investitionsquote erforderlich: Im Mittel sollen die j√§hrlichen Investitionen 15 Prozent (bisher: 13 Prozent) vom Umsatz betragen. Darin enthalten sind unver√§ndert rund 2 Prozentpunkte f√ľr die Aktivierung von Entwicklungskosten gem√§√ü IFRS; der Rest entfalle √ľberwiegend auf Produktionsanlagen und IT-Ausr√ľstung. Eine Erh√∂hung/Verminderung der Umsatzwachstumsrate gegen√ľber 9 Prozent ziehe pro Prozentpunkt eine leicht unterproportionale √Ąnderung der Investitionsquote nach sich.

Um m√∂gliche zus√§tzliche Umsatzchancen nutzen und strukturellen Ver√§nderungen folgen zu k√∂nnen, seien √ľber die vorstehend beschriebene Investitionsquote hinaus in den kommenden Jahren Investitionen in H√∂he eines niedrigen dreistelligen Millionenbetrags geplant. Zus√§tzlich beabsichtige die Gesellschaft, √ľber den kommenden, f√ľnfj√§hrigen Planungszeitraum insgesamt circa 700 Millionen Euro in Frontend-Reinr√§ume und bestimmte gr√∂√üere B√ľrogeb√§ude zu investieren. In dieser Summe sind die Investitionen in Villach (√Ėsterreich) f√ľr den 300 mm-Reinraum und das Forschungs- und Entwicklungsgeb√§ude enthalten.
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2018.12.05 15:01 V11.10.4-1